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Die Premium-Partneragentur

 

Single & Sex Horoskop 2008
Das gebrochene Herz des Fisch-Singles wird geheilt, der Widder hat soviel Auswahl, dass es ihn beinahe überwältigt, dem Stier stehen wahre Dramen ins Haus, der Zwilling findet am Ende des Jahres doch den/die Richtige, der Krebs überwindet seine inneren Barrieren, der Löwe verliebt sich in einen Arbeitskollegen, die Jungfrau hat einen sehr trockenen Start, die Waage erlebt geheimnisvolle Abenteuer, der Skorpion ist im November nicht zu stoppen, der Schütze muss warten bis Oktober, der Steinbock freut sich über die sexuelle Stierenergie und der Wassermann kommt im Mai/Juni gar nicht mehr aus dem Bett. Mehr:


 

Playboy 

Urban Legend
Aber zu gut um die Geschichte im Internetgerüchtedschungel verschwinden zu lassen. Promipranger veröffentlichte eine Story über Hugh Hefner. Es soll im Jahre 1977 passiert sein, als er mit einem Playmate intim war. Während des Sex soll sich ein Sextoy in seinen Mund verirrt haben und dort stecken geblieben sein. Der Playboy Herausgeber würgte schwer daran und fiel beinahe in Ohnmacht. Das Playmate übte heftigen Druck auf Hefners Brustkorb aus und das Sextoy löste sich aus dem Rachen.

Hotel Q

Hotel Q


Urlaub mit Sextoy
Das Berliner Ex-Model namens Tatjiana hatte eine grossartige Idee. Sie gründete das Sextoy-Unternehmen Tease-A-Porter und beliefert Hotels mit Sex-Kits. In der Minibar liegen neben den Erdnüssen Condome, Cock-Ringe und Gleitgels in wunderschönen Verpackungen. Ausserdem beliefert sie schicke Hotels wie das Leonstain am Wörthersee, das Q in Berlin oder das 3,14 in Cannes mit dem Luxury Hotel Bachelorette Kit, das Glas Diletto, Two-way Tickler, Erotic Book, Erotic CD, Signature Body Embellishment enthält. Oder doch lieber das Luxury Hotel Aqua Erotic Kit mit: Silver waterproof Cigar Vibe, Silicone Personal Lubricant, Erotic Book, Romantic CD, Signature Bath Product, Signature Scented Candle. Bestellungen bei: www.tease-a-porter.com

Ars Vivendi  - Erotische Mode, Literatur und Kunst
 

Sextoys in der Apotheke
In 100 schwedischen Apotheken werden seit einem Monat Sextoys verkauft. „Ein gesundes Sexleben ist wichtig für die Gesundheit“, sagte eine Pharmazeutin. Dass man einen Dildo neben Aspirin findet, macht es dem Käufer leichter das Spielzeug zu erstehen, als in einen Sexshop zu gehen. Noch gibt es keinen Vibrator auf Rezept. In Schweden darf man ab 21 Alkohol trinken, ab 18 Zigaretten kaufen, aber für die Sextoys gibt es keine Altersbeschränkung.

 

Umarmungen

Umarm mich!
ElitePartner.de hat 4500 Singles befragt was sie am meisten vermissen. 94 % wollen im Arm gehalten werden, 91 % möchten Sex und Zärtlichkeit, 78 % wünschen sich neben jemand einzuschlafen. Die Diplom-Psychologin Lisa Fischbach schrieb in der Presseaussendung der Online-Partnerbörse, dass Umarmungen emotional bedeutungsvoller als Sex sind. Mehr:


Durex

Die neue Studie "Durex Sexual Wellbeing Global Survey 07/08"
bestätigt was wir wissen. Singles erleben seltener Orgasmen. Menschen, die in einer Beziehung leben haben häufiger einen Höhepunkt beim Sex als Singles.
Über 26.000 Menschen füllten weltweit den Fragebogen des Kondomherstellers aus. Laut der Studie sind die Deutschen die Orgasmusweltmeister, gefolgt von Mexikanern und Holländern. Der weltweite Orgasmusdurchschnitt liegt bei 32 %. Die Französinnen liegen mit ihrer sexuellen Zufriedenheit knapp dahinter mit 31 % und ganz übel sieht es für die Japanerinnen aus, nur 15 % sind mit ihrem Sexleben zufrieden.

Malbuch

Sonntagnachmittag
Das Wetter ist grauslig, im Fernsehen läuft die hundertste Wiederholung von Desperate Housewifes und es gibt gar nix zu tun. Ein langweiliger Sonntagnachmittag? Wir haben uns umgesehen, was der Single tun kann, um sich selbst zu unterhalten. Von Pornogami über Malbücher mit erotischen Bildern bis hin zum Rezept um sich selbst den Traummann/Frau zu backen. Mehr:

 

Vibrator

Geschichte der Sextoys
Dildos spielten eine wichtige Rolle bei der Beendigung eines Krieges, eine Frau wurde hingerichtet weil sie Sexspielzeuge besaß, ein Engländer wurde zum Ritter geschlagen weil er den Kondom erfand, der erste Vibrator war dampfbetrieben, die erste Sexpuppe war einem Gott nachgeahmt, der erste Cock-Ring war aus Augenlidern gefertigt ... Mehr:

 

High heel

High heels & Sex
Nur fünf Zentimeter müssen sie hoch sein und schon soll der Sex besser werden, das behauptet zumindest die italienische Urologin Maria Cerruto. Stöckelschuhe sind schon sexy, aber sie haben auch den positiven Nebeneffekt, dass sie bei den Trägerinnen die Beckenmuskulatur trainieren.
Mehr dazu beim Museum für High heels

Second Life

Singles & Sex & Games
Nerad stand im weißen Kleid übersät mit Rubinen unter dem Dom und wartete auf Fishman. Ein Kuss, ein Versprechen, „In diesem und im nächsten Leben bin ich deins“ und die beiden waren verheiratet. Die beiden hatten Second Life benutzt um während ihrer Datingzeit in Kontakt zu bleiben. Mehr:

Guertel
Geschichte der Selbstbefriedigung
"Sagen Sie nichts gegen Masturbation - es ist Sex mit jemandem, den ich sehr liebe", sagte schon Woody Allen.
Wir haben uns auf die Suche nach der Geschichte der Selbstbefriedigung begeben. Mehr:

Backform
Toys für die Single Hausfrau
Für die Backmeisterin gibt es jetzt eine besondere Kuchenform aus anthrazitfarbenem Karbon. Und um das Bügeln spannender zu machen gibt es den Bügelbrettbezug Mark. Mehr:
Sex for one

Die Klassiker der erotischen Literatur
Die Schriftsteller und derer Verleger wurden verklagt. Die Bücher verboten und im Geheimen nachgedruckt. Männer fassten ihre sexuellen Phantasien in Worte, während sie im Gefängnis saßen. Die Geschichte der O. von Dominique Aury erhielt einen Literaturpreis und wurde danach verboten. Wunderbare Geschichten ranken sich um wunderbare Bücher. Mehr:

 

Rabbit Amnesty - Sex Toy recycling
Also mal ehrlich. Würdet ihr mit dem kaputten Vibrator, Cockring oder den zerfetzten Analballs zum Recyclinghof gehen? Mehr:

  Öko- Sex
Jeder redet über den Klimawandel und Recycling, jammert darüber dass der Glascontainer schon wieder nicht da ist. Aber was kann der Sextoy-Benutzer tun um die Umwelt zu schützen? Oder sich beim Benützen der Toys sicher fühlen. Mehr:


Hat der Single Sex?
Ist Sex haben und Single sein eigentlich ein Widerspruch? Nein, weil es gibt One-Night-Stands, Fuckbuddys, Affären und den/die Ex! Mehr:

Ersatz-Sex
Um Mitternacht lagen Andrea und Christof sich in den Armen und schauten sich sehr verliebt an. Sandra küsste ihren Lover Bernd und ich schaute mich verzweifelt nach einem Kusspartner um. Laura bot mir ihre Wange an. Ich schmatzte ordentlich darauf und beschloss, dass wird kein sexloses Jahr. Mehr:

Ars Vivendi  - Erotische Mode, Literatur und Kunst
 
 
Sex beim ersten Date?
George Clooney sagt nein! Wie sein früheres Date, eine britische Nackttänzerin, nur zu gerne ausplauderte, sei George der perfekte Gentleman.  „In den ersten beiden gemeinsamen Nächten passierte gar nichts“ erzählte sie, “Ich fühlte mich wie eine richtige Frau mit ihm. Mehr:
 
 

Vorspiel
Wie weit darf man gehen, wenn man zu den „glücklichen“ 24 % gehört, die beim ersten Date Sex haben? Wir wissen, dass Männer durchschnittlich 19 Minuten dem Vorspiel widmen, und Frauen 16 Minuten, so sollte mann/frau beim „ersten Mal“ eine längere Version wählen. Mehr:

Alles für Ihr Liebesleben!
 
 
Was tut der Single mit der Lust?
Zwölf Umarmungen täglich machen den Menschen glücklich, las ich vor ein paar Tagen in einem Magazin. Das dürfte selbst für Leute in Beziehungen schwierig sein, vor allem wenn sie die berühmten ersten sechs hormongesteuerten Monate hinter sich hat. Also was tun als Single? Mehr:
 

Sex lesen
Zu Mittag läutete es an meiner Wohnungstür. Sie liegt im vierten Stock. Ein schnaufender Postler stand davor. Der Lift ist schon seit Monaten kaputt. „Sie müssen hier unterschreiben“, rasselte es aus seinem Mund und hielt mir ein anonymes braunes Paket entgegen. Mehr:

Seidene Kuesse 
 
Sex hören
nicht nur vom Nachbarn, sondern von einer CD! Meine Wohnung geht in einen typischen Wiener Innenhof hinaus. Alles was jeder Nachbar tut kann ich live mitverfolgen. Mehr:
 
 
Sex schauen
Dass wir Frauen nicht wirklich auf Hardcore Porno stehen, ist kein großes Geheimnis. Die bildschirmfüllenden Penisse und eingespieltes weibliches Stöhnen tun es nicht für mich. Ich hab mich auf die Suche gemacht nach Pornos für Frauen. Mehr:
 
 

Affären
Seitensprungagenturen boomen, jeden Tag gibt es eine Neue. Schließlich suchen lt. Statistik 60 % aller „Gebundenen“ den schnellen Sex im auβerbeziehlichen Bereich. Mehr:

 
 
Mr. Sextoy (1. Teil)
stand vor mir mit seinen ganzen 2 Meter 10, ich reichte ihm gerade ein bisserl über die Hüften und er grinste sehr lieb. Ich hatte mir einen kleinen Geek mit Pickel auf der Nase und Hornbrille vorgestellt, der seine sexuelle Unzufriedenheit mit der Erfindung von Sex Toys überspielt. Mehr:
Orion - Ihr Erotikspezialist
 
Mr. Sextoy (Teil 2)
Die Emails flogen vor und zurück, begleitet von SMS und langen Telefonaten, es ging um die Location für unser nächstes Date. Ich mag Tom, aber weder bin ich „heiß“ genug um mit ihm schlafen, noch turnt er mich richtig an. Trotzdem wollte ich mehr von seinen Sextoys sehen. Mehr:
 
 
Der Bodypainter
Singleline hat es ja schon in ihrem Tagebuch ausgeplaudert, mit dem Bodypainter hatte ich was. Ich bin trotzdem Single, den er hat eine Frau mit der er seit 12 Jahren zusammenlebt. Er behauptet sie weiß von seinen Eskapaden, ich glaub es ihm nicht, aber es ist sein Problem und nicht meines. Mehr:
 
 
Jaquin Phoenix will Porno drehen
Der Oscar nominierte Schauspieler denkt darüber nach Pornos, die auf seinen eigenen Filmen basieren, zu drehen. Er hat sich auch die Titel schon ausgedacht. Mehr:
 
High Tech Spielzeuge für Mädels
Es sind die Engländer, die mit den witzigsten, erfolgreichsten und seltsamsten Sexspielzeugen den Markt erobern. Kate Moss stürmte sofort los und kaufte sich den ‚Cone’ (der Kegel) und ich muss sagen er ist seine 100 Euro wert. Mehr:
 
 
Latex
Das Kondomthema kommt spätestens beim ersten Sex zur Sprache. Freundinnen, die wirklichen Sex haben, jammern immer wieder drüber, dass Männer tausende Ausreden finden, warum sie kein Kondom benutzen wollen. Das könnte jetzt vorbei sein. Mehr:
 
Und schon wieder eine neue Studie:
Ich wundere mich immer wie das geht. Am Montag kommt eine Presseaussendung, in der steht, das 45 % aller Frauen beim ersten Date Sex haben, und am Samstag eine, in der steht, das Männer, die beim ersten Date vögeln wollen, es sich bei 72 % der Frauen verscherzen. Mehr:
 
 
Die plastische Chirurgie & Dating
Spätestens seit Caroline Beil sagte: „Ich habe ihn geküsst, sonst wäre das nie was geworden“, und damit ihre Beziehung zu dem 16 Jahre jüngeren Serienstar Pete Dwojak öffentlich machte, ist es wieder einmal ein Thema. Mehr:
 
 
Sex-Pass
Die amerikanische Firma SSP Bio Analystics erfand den Safer-Sex-Pass. Speziell ausgerichtet auf Singles die Online-Partnerbörsen benutzen. Paternoster hatte die Ideen, nachdem ein Freund von ihm mit HIV angesteckt wurde. Mehr:
 
Dating just for Sex
Sex mit Pornostars ist Slash, dem früheren Guns n’ Roses Gitarristen jetzt doch zu langweilig, weil, so sagt er, der Sex zu exhibitionistisch sei. Mehr:
 
 
Sex statt Arbeit!
Dazu rief der Governeur Sergej Morosow der Provinz Uljanovsk im Herzen Russlands auf. Wegen der sinkenden Geburtenrate durften alle „Zeugungsfähige“ am vergangenen Mittwoch zu Hause bleiben, sich der schönsten Sache der Welt widmen und das bei vollem Lohnausgleich. Mütterchen Russland braucht Patrioten. Mehr:
 
 
Safer Sex
Kondom – Fashion Show in China
Models zeigten bei der vierten chinesischen Messe “Reproductive Health New Technologies & Products” Mode aus Kondomen. Extravagante Kleider, Hüte, Teddybären und Zuckerlutsche. Mehr:
 
 
Vollständige Versionen
 
Umarmungen

Umarm mich!
ElitePartner.de hat 4500 Singles befragt was sie am meisten vermissen. 94 % wollen im Arm gehalten werden, 91 % möchten Sex und Zärtlichkeit, 78 % wünschen sich neben jemand einzuschlafen. Die Diplom-Psychologin Lisa Fischbach schrieb in der Presseaussendung der Online-Partnerbörse, dass Umarmungen emotional bedeutungsvoller als Sex sind.

Gut fürs Herz
US-Forscherinnen haben nachgewiesen, dass Frauen die umarmt werden Oxytocin ausschütten und das senkt den Blutdruck. Und das ist gut fürs Herz!

Free Hugs
Juan Mann musste alleine nach Australien reisen, niemand empfing ihn mit offenen Armen am Flughafen. Er kannte niemand. Traurig und einsam beschloss er sich mit einem Schild auf das er „Free Hugs“ geschrieben hatte auf die Strasse zu stellen. Nach 15 Minuten traute sich die erste Person sein Angebot anzunehmen. Ihr Hund war an diesem Morgen verstorben. Aus dieser ersten Aktion entwickelte sich eine weltweite Kampagne für Gratis Umarmungen. Mehr:

Die Premium-Partneragentur

 
 

Rauf- und Kuschelpartys
www.kuschelfreunde.org und
rauf-und-kuschelparty.at

bieten in Wien Umarmungen an.
 (Die ganze Geschichte ist in „Badenixe sucht mehr – Ein Streifzug durch die Partnerbörsen erschienen.)
Seit 1996 die Idee "Raufen zum Spaß" geboren, 2003 das erste "Gaudi-Raufen" veranstaltet wurde, sich schließlich in "Pädagogisches Raufen" umnannte, wird gerangelt, geknufft und gelacht. Die Wissenschaft sagt, dass spielerisch raufen wichtig ist für die körperliche und soziale Entwicklung des Menschen, zum Aufbau von Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.
Monika Ruschp holte das Event im Herbst 2006 nach Österreich. In einem Interview mit der Autorin Alexandra Gruber (Badenixe sucht mehr, Ein Streifzug durch die Partnerbörsen) erzählt sie vom Ablauf.

Rauf- und Kuschelparty

Kuschelfreunde
Malbuch 

Sonntagnachmittag
1975 zeichnete Tee Corinne ein Malbuch. Es ist voller schöner weiblichen Genitalien. Sie veröffentlichte es als Unterrichtshilfe für Kinder. In einem Interview sagte sie, das der Mensch so am besten lernen kann. Das Buch erschien unter dem Titel Cunt Coloring Book und verursachte einen medialen Empörungsschrei in der Amerikanischen Presse. So erhielt das Malbuch einen neuen Titel: Labiaflowers und versank in den Kellern der Buchladen.

 
 

2007 erschien das Cock Coloring Buch, veröffentlicht von einem Pornofilmmacher. In der Presseaussendung schrieb der Autor, das das lesen dieses Buches hilft, die Welt besser zu verstehen. Weil der Penis immer noch das am meisten gefurchteste sexuelle Organ ist. Geschrieben von Stephan Toushin, der eher zufällig zur Pornoindustrie kam, 35 mal verhaftet wurde, 200 mal wurde sein Büro von der Polizei gestürmt, und drei Jahre im Gefängnis verbrachte. Im Buch sind alle Typen von Penise dargestellt: pierced, tattooed, groß, klein, gebogen, gerade. Es gibt Wörtersuchespiele, Nummernmalen und eine leere Seite: „Alles über meinen Penis“. 

 
Pornogami

Marc Kirschenbaumer brach mit dem familienorientierten Origami. Er begann aus Papier Liebespaare, Vaginas und Penise zu basteln. Die 3-D Papiermodelle sind in Playboy erschienen und werden in verschiedenen Galerien immer wieder ausgestellt. 2004 beschloss Nick Robbinson sein neue erschienenes Buch:          vor dem Parlament in London zu bewerben und ‚erregte’ einen 10 Fuß hohen Papierpenis vor den Fenstern der Gesetzemacher. Pornogami: A Guide to the Ancient Art of Paper-folding for Adults wurde von einem der Grossmeister der Origamikunst geschrieben. Online-Anleitungen gibt es bei: http://underground.zork.net.
Anleitungen zum Origamibusen gibt es bei: www.menshealth.de

 
Lars and the real girl

Der eindeutige Gewinner für den besten Sonntagsnachmittag Film ist Lars & the Real Girl. Ryan Gosling als Lars bringt eines Tages seine neue Freundin mit in die Kirche. Sie heißt Bianca und er hat sie selbst nach einer Online-Anleitung aus Silikon gebastelt. In der kleinen Stadt im mittleren Westen der USA löst ihr Erscheinen alle möglichen Reaktionen aus. www.larsandtherealgirl-themovie.com

 
 

www.iloveomat.de lässt dich online deinen Traumpartner basteln. Wähle die Statur, die Haarfarbe, Raucher oder Nichtraucher, etc.. Wenn du fertig bist, kannst du es an deine Freunde weiterschicken.

 
Traumfrau

Oder einfach deinen Traumpartner backen. Bei Magnolia gibt es auch die Formen für einen süßen Penis! Backset Traummannund Back Dir Deine Traumfrau gibt es bei Amazon zu kaufen.

 
 

Singles & Sex & Games
Nerad stand im weißen Kleid übersät mit Rubinen unter dem Dom und wartete auf Fishman. Ein Kuss, ein Versprechen, „In diesem und im nächsten Leben bin ich deins“ und die beiden waren verheiratet. Die beiden hatten Second Life benutzt um während ihrer Datingzeit in Kontakt zu bleiben. Fishman sagte: „Wenn wir getrennt waren, benutzten wir Second Life damit wir uns nahe fühlen konnten und das war ein immenses Erlebnis. Man kann sich sogar am Bildschirm umarmen.“
Nun heirateten sie im Computerspiel Second Life. Genug Anlass, dass wir uns nach Spielen umsahen, die singletauglich sind und auch noch etwas erotisches Knistern anbieten:

„Spend the Night“ muss den Entwickler viel Geld gekostet haben, ist aber über die Entwicklungsphase nie hinausgekommen. „Naughty America“ kündigt auf seiner Website an: „Coming in 2006“. Nur 2,2 % macht der Marktanteil von Online-Sex-Games aus. „Erotasy Island“ verspricht Anfang 2008 den Spieler auf eine virtuelle Insel zu entführen (noch hat die Website viele Fehler!).

Red Light Center ist ein Onlinespiel, dass seit letztem Jahr im Netz steht. 10 Mio. US hat das Unternehmen Utherverse bisher in das Spiel investiert. Im virtuellen Amsterdam kann der Spieler Gras rauchen, zu einer virtuellen Fetischparty gehen und auch Sex haben. Kürzlich kam ein virtuelles Vancover hinzu. Einer der Entwickler sagte im Financial Times Deutschland Interview: „"Wir suchen offensiv Partner auf der ganzen Welt, auch im Franchisesystem, die den jeweiligen Lokalkolorit ihrer Städte zu unserem Universum beisteuern können." Über eine Million Spieler sind schon registriert. Das Anmelden ist kostenlos, für virtuellen Sex zahlt man 20 US pro Monat.

"Jewel of Indra"
Lädt ein sich seine Wohnung einzurichten, in der Bücherei nach erotischer Literatur zu suchen und nebenbei mit all den Online-Playern zu plaudern. Die etwas langweilige Auflistung der möglichen sexuellen Abenteuer ist ein Downer, aber einmal gewählt hält das den Spieler nicht mehr auf endlich virtuelle Haut zu spüren.

"Sociolotron"
Nahm sich ein Vorbild bei „World of Warcraft“, baute Monster in sein Spiel ein und die Möglichkeit ein eigenes Imperium aufzubauen. Gleich auf der Frontseite muss der Spieler bestätigen dass er über 21 Jahre alt ist, denn im Spiel gibt es keine Zensur. Erpressung und Ermordung der Mitspieler ist erlaubt, um endlich mit dem Traumpartner schlafen zu können.

Was auch immer ihr spielt, seid nicht allzu ehrlich bei der Angabe eures Berufs. Eine amerikanische World of Warcraft-Spielerin wurde ausgeschlossen, weil sie ihren Lebensunterhalt als Pornostar verdient. Oder vielleicht hat sie den „Nude-Button“, der Zwerge und Elfen ihrer Kleider raubt, einmal zu oft gedrückt.

 
 
Toys für die Single Hausfrau
Für die Backmeisterin gibt es jetzt eine besondere Kuchenform aus anthrazitfarbenem Karbon. Auch als Pudding, Tiramisu- oder Eisform zu verwenden.
Und um das Bügeln spannender zu machen gibt es den Bügelbrettbezug Mark aus 100% Baumwolle, Material mit Filz gefüttert, für alle Standard -Bügelbretter geeignet und waschmaschinenfest.  Beim Bügeln verschwindet das Handtuch! Gesehen bei Magnolias.
 
 

Die Klassiker der erotischen Literatur
Die Schriftsteller und derer Verleger wurden verklagt. Die Bücher verboten und im Geheimen nachgedruckt. Männer fassten ihre sexuellen Phantasien in Worte, während sie im Gefängnis saßen. Die Geschichte der O. von Dominique Aury erhielt einen Literaturpreis und wurde danach verboten. Wunderbare Geschichten ranken sich um wunderbare Bücher.

 
 

Geschichte der O. von Dominique Aury
Ist eine Liebeserklärung, ein erfolgreicher Versuch jemand an sich zu binden.  Aury schrieb das Buch fuer ihren Liebhaber, den verheirateten Schriftsteller Jean Paulhan. Marquis de Sade hatte geschrieben, dass Frauen keine erotische Literatur verfassen koennten. Sie bewies das Gegenteil. Innerhalb von drei Monaten komponierte sie das Buch, schickte jedes fertige Kapitel an Paulhan und er durfte es dann auch ausprobieren. Paulhan blieb bei ihr.
Die Geschichte der O. war der meistverkaufte Roman außerhalb Frankreichs. Das Buch gewann 1959 den französischen Literaturpreis Prix des Deux Magots. Dies hielt die französischen Behörden jedoch nicht davon ab, gegen den Verleger des Werks wegen der Veröffentlichung obszönen Materials Klage einzureichen. 1959 gewann der Verleger den Prozess. Die erste deutsche Ausgabe erschien beim Melzer Verlag der eigentlich nur Judaica druckt. Der Verlag musste die Gefahr seinen guten Ruf zu verlieren riskieren, weil ihm der Konkurs drohte. Er wurde abgewandt.
Über die Autorin der Geschichte der O. gab es jahrelang Spekulationen. Erst im Jahr 1994 gab sie in einem Interview mit dem New Yorker zu, die Verfasserin zu sein.

 
 

Opus Pistorum von Henry Miller
Des Autors erste Ehe scheiterte daran dass die Gattin so war wie seine Mama. Ein paar Jahre später traf er seine zweite Frau, June Edith Smith Mansfield, ein Taxigirl. Sie ermunterte ihn zu schreiben und half ihm beim Drucken der kleinen Subskriptionen. Gemeinsam verkauften sie sie auf der Strasse und Bars. Bis sie 1928 genug Geld gespart hatte um mit Henry Miller nach Paris zu reisen. Dort begannen die beiden eine heftige Affaere mit Anais Nin, sie verfasste das Vorwort zu Millers erstem Buch.
Opus Pistorum heißt übersetzt „Das Werk des Müllers“ und erschien erst 1983, nach Millers Tod. Der Verleger Milton Luboviski legte eine eidesstattliche Erklärung bei:
„Henry, der Geld brauchte, schlug mir vor, er werde für mich verkäufliche Texte schreiben. Ich bot ihm ein Honorar von einem Dollar pro Seite, dafür erhielt ich alle Rechte ... Ich bezahlte immer bar, wie ausgemacht. Nach wenigen Monaten ergaben die angesammelten Seiten ein komplettes Buch, dem er den Titel OPUS PISTORUM gab.“

 
 

Lolita von Nabakov
Nur seiner Ehefrau ist es zu verdanken, dass das Buch überlebt hat. 1941 versuchte der Schriftsteller einen künstlerischen Suizid und wollte das Buch verbrennen. In letzter Sekunde entriss sie das Werk den Flammen. Im prüden Amerika fand sich kein Verleger. Olympia Press in Paris druckte es schließlich, Graham Greene lobte es. Aber es dauert noch bis 1958, bis die erste Amerikanische Fassung gedruckt wurde.

 
 

Fanny Hill von John Cleland
Der Schriftsteller saß im Schuldnergefängnis als er das Buch schrieb. Danach wurde es veröffentlicht, die anglikanische Kirche startete einen moralischen Feldzug gegen das Buch über eine 15-jährige ahnungslose Waise die durch eine Kupplerin in ein Freudenhaus vermittelt wird. In der englischen Halbwelt des 18. Jahrhunderts verstrickt sie sich in Abenteuer, erlebt die Höhen und Tiefen des Hurenlebens. Das Buch wurde verboten und Cleland wieder ins Gefängnis gesteckt. Es gab geheime Veröffentlichungen des Werkes in den USA, weil es 1821 wegen Obszönität verboten worden war. Erst 1966 wurde das Verbot aufgehoben. In Australien ist es immer noch verboten!

 
 

Justine von Marquis de Sade
schrieb das Buch während er eine Gefängnisstrafe in der Bastille 1787 verbüßte.
Eigentlich ein Sittenbild, das Gegenüberstellen von Gut und Böse. Die Gute Juliette brav und sittsam ist, lässt Justine nichts aus, wird reich und gebrandmarkt. Als sie einem Kind, das zu anatomischen Zwecken aufgeschlitzt werden soll, zur Flucht verhilft. Zum Schluss erkennen beide Schwestern, das Darwin doch Recht hat und der Stärke überlebt.

 
 

Das Delta der Venus von Anaïs Nin
„Ein schamlos schönes Buch“, meinte Henry Miller, nachdem er die fünfzehn erotischen Episoden gelesen hatte. 35 Jahre schrieb Nin an diesem Buch und es wurde erst kurz vor ihrem Tod gedruckt.
Der Schriftsteller Henry Miller, Freund & Liebhaber von Anaïs Nin, beschrieb das Buch als „poetisch und pornographisch, sinnlich und sensibel“; es sei ein „schamlos schönes Buch“. Die New York Times beschrieb das Buch folgendermaßen: "Dies ist das schönste und direkteste Buch, das je von einer Frau geschrieben wurde. Was es zum doppelten Genuss macht, ist seine Sprache: delikat und geschmeidig, direkt und sinnlich.“

 
 

Rabbit Amnesty - Sex Toy recycling
Also mal ehrlich. Würdet ihr mit dem kaputten Vibrator, Cockring oder den zerfetzten Analballs zum Recyclinghof gehen? Ist doch viel einfacher das Sextoy in ein altes Hofersackerl zu verpacken, ihm einen Abschiedskuss zu geben, für die schönen Stunden zu danken und um Mitternacht in den Mülltonne des Nachbarhauses zu werfen.
Mit der neu gegründeten European Waste Electronic and Electrical Equipment (WEEE) muss alles recycelt werden. Auch der leider verstorbene Vibrator. LoveHoney  sammelt die kaputten Rabbits ein und lässt sie wieder verwerten. Als Zuckerl gibt es den neuen Rabbit zum halben Preis.

 

 
 

Öko- Sex
Jeder redet über den Klimawandel und Recycling, jammert darüber dass der Glascontainer schon wieder nicht da ist. Aber was kann der Sextoy-Benutzer tun um die Umwelt zu schützen? Oder sich beim Benützen der Toys sicher fühlen. Immerhin fallen handgeschnitzte Holzdildos unter die Qualitätsprüfungskategorie: handgeschnitztes Salatbesteck.

Sex toys enthalten Phthalate, das sind Weichmacher für Plastik. Also, so sagen die Umweltschützer, ist es besser nach Sextoys zu suchen die aus Glas, Metall, Silikon oder Hartplastik gemacht sind. Falls das Sextoy deiner Wahl Strom braucht, kauft eines mit aufladbaren Batterien, Stromkabel oder einen solarbetriebenen Vibrator.

Auch wenn es vielleicht peinlich ist im Sexshop das Kleingedruckte auf den Packungen zu lesen, es ist dennoch empfehlenswert. Steht drauf, dass es „nicht für den Gebrauch“ empfohlen wird, sondern nur ein „Gag“ ist, kauft es nicht. Phtalate und andere chemische Stoffe Können austreten und wie in mehreren Studien bewiesen wurde, zu Brustkrebs oder Impotenz führen. 70 % aller Sextoys werden in China hergestellt.

Immer mehr Hersteller beugen sich den Konsumenten, sogar die Fetischbranche produziert jetzt Toys ohne Tierprodukte und aus wieder verwertbarem Material.

Gleitmittel sollten ohne Parfumzusätze sein und mit möglichst wenig Konservierungs- und Geschmacksstoffen versetzt sein. Wir wissen alle das Vaseline nicht gut schmeckt, aber es ist wesentlich gesünder als Erdbeergeschmack Gleitmittel.  

Kondome sind immer noch das beste Verhütungsmittel und schützen bekanntlich vor allen möglichen Krankheiten. Veganer haben sich auf die Suche nach einem Ersatzkondom gemacht und auf der Website von werden Kondome aus Kunstharz angeboten. Es gibt auch Lammhaut Kondome, aber die schützen nicht gegen die Übertragung von Krankheiten und sind ziemlich teuer. Und für jene die sich selbst einen Schafsdarmkondom basteln wollen, gibt es eine Anleitung unter: www.verhuetungsmuseum.at

Für die ganz harten Umweltschützer: Nur mehr gemeinsam duschen, spart Wasser. Gemeinsam unter der dicken Decke im Winter liegen, spart Heizkosten. Lieber mit dem Fahrrad ins Grüne fahren, als mit dem Auto. Oder immer nur Candle light dinners, spart Strom.

Die Bettwäsche aus Bamboo ist seidenweich! Und wird aus schnell wachsenden Pflanzen hergestellt, die keinerlei Pestizide brauchen um zu überleben. Gibt’s bei Otto und Quelle.

Das Sperma der Vegetarier, so hat es eine urban legend, soll wesentlich besser schmecken, als das der Fleischfresser. Ex-porn star Annie Sprinkle sagte, „ich habe Sperma von ca. 1000 Männern geschluckt und der von Vegetariern ist süßer.“ Weiter führte sie aus, dass rauchen, trinken, Drogen und Spargel zur Verschlechterung des Geschmacks führen. Katy Bell, Autorin mehrerer Sexbücher empfiehlt: Harte Zuckerln, literweise Apfelsaft und viel Frucht: Pflaumen, Nektarinen, Orangen, Limonen, Petersilie, Koriander, Pfefferminz, Grapefruit und Grüner Tee.

Natürliche Aphrodisiaka
Vergesst Viagra oder sonstige Mittel die per Spam-Mail angeboten werden und konzentriert euch auf die Natur. Hier seien einige genannt die vielleicht etwas weniger bekannt sind:
Ginseng: unterstützt den Aufbau von Körpereiweiβ und hilft bei nachlassender Lust auf Sex.
Kava Kava Wurzel: aus der Familie der Pfeffergewächse (Vorsicht kann süchtig machen).
Damiana Blätter: Kommen aus Mexiko und werden für die Behandlung weiblicher Sterilität, Impotenz, Diabetes, Blaseninfekten und Asthma eingesetzt.
Kelp (eine Groβalge): Hilft bei Defizit an Mineralien,  gut für Nerven und Sinnesorgane, Rückenmark, Hirngewebe, Schilddrüsenfunktion, Arterien und Fingernägeln.
Tribulus: ein Testosteronsteigerndes Mittel, wirkt erst bei Männern über 25 Jahren – Vorsicht bei der Nutzung, da es von verschiedenen Sportlerorganisationen bereits als bedenkliches Dopingmittel tituliert wurde.
Ginko: schützt nicht nur vor Demenz, heilt Tuberkulose, wirkt auch anregend Rosenwurz:  Der Wurzelextrakt hilft dem Erinnerungsvermögen, Konzentration. Als Tee getrunken hat es eine leicht berauschende Wirkung.
Engelstrompete: Hat durch ihre halluzinogene Wirkung schon so manchem zum Aufenthalt in der Psychiatrie verholfen.
Muira puama: auch Potenzholz genannt! Eine Mischung aus Innenrinde und zerraspeltem Holz.
Johanniskraut:  Eigentlich zur  Behandlung von Depressionen und Angstzuständen aber  hinter mangelndem sexuellen Interesse verbirgt sich häufig eine beginnende Depression.

Und schließlich das Ziegenkraut, seit ein Hirte beobachtete wie Ziegenböcke nach dem Verzehr des Krautes gamprig wurden, heißt es so. Es hat eine erhöhende Wirkung auf den Testosteronspiegel beim Mann und auch bei der Frau wird die Sexuallust erhöht. Untersuchungen haben erwiesen dass das Ziegenkraut die Blutzufuhr zum Penis erhöht und die Anzahl der Spermien erhöht wird.

Viel Spaß!

 
 

Hat der Single Sex?
Ist Sex haben und Single sein eigentlich ein Widerspruch? Nein, weil es gibt One-Night-Stands, Fuckbuddys, Affären und den/die Ex! Trotzdem ist es ein trübes Bild, dass die Zeitschrift Vanity Fair (Ausgabe Nr. 34) in einer winzigen Statistik zeichnet: 43 % der Singlefrauen geben an nie Sex zu haben, 20 % einmal pro Monat, 31 % 2 bis 4 mal pro Monat, 4 % 5 bis 7 mal pro Monat, und 1 % sogar mehr als 8 mal pro Monat. Und da wir nie einer Statistik glauben die wir nicht selbst gefälscht haben, suchten wir nach einer Zweiten. Diese war noch trüber: 53 % der befragten Singles gaben an nie Sex zu haben und 6 % einmal pro Monat.

„Geh bitte“, dachte ich mir und besuchte meine Single-Freunde, derer Namen hier alle geändert sind.

One-Night-Stands

Gabi, 28 Jahre, Kärntnerin und ehemalige Boxerin arbeitet als Bartender in einem kleinen Lokal. Nach einigen Bieren hatte ich genügend Mut, sie nach ihrem Sexleben zu fragen. Sie stöhnt zuerst und lächelt dann. Genau in diesem Moment koomt ein Koreaner herein. Sie deutet mit ihrer Stupsnase auf ihn. Ich nicke. Der Koreaner grinst glücklich. „Das war mein Abschuss, gestern“, sagt Gabi. „Und wie oft gelingen dir, diese ‚Abschüsse’?“ frage ich. „Drei- bis Viermal wöchentlich. „Und du?“ will sie wissen. Ich verzieh nur mein Gesicht und gestehe wieder zu flirten. „Mit wem“, stochert sie. „Einem Schriftsteller.“ „Kenn ich den?“ „Wahrscheinlich!“ „Und?“ „Na nix, flirten halt.“

Sind diese ONSs dann wenigstens besonders aufregend?

40 % der Singles geben an, dass sie nach einem ONS ‚glücklich’ sind, während 80 % der Liierten sagen, sie wären nach dem Sex richtig zufrieden. Männer glauben, das ONS oft schlechten Sex bedeutet und Frauen empfinden sie als deprimierend. Eine Umfrage ergab, dass 73 Prozent der Frauen und 83 Prozent der Männer ONS „in Ordnung“ finden, speziell wenn sie außerhalb einer Beziehung stattfinden.

Internet
 
Chris, 32 Jahre, Wiener, Psychologiestudent und Volleyballspieler antwortet nach seinem Sexleben gefragt, dass es sich doch auf diverse einschlägige Websites beschränken würde. 

Diese zu finden ist nicht schwierig. Dafür gibt es genügend Seitensprungagenturen und Onlineportale.
Auf denen trieb ich mich eine Weile herum, aber die erigierten Penisse und rasierten Hintern waren eher kontraproduktiv und senkten meine sexuellen Appetit beträchtlich. Carmell2020 schüttet mir gleich sein Herz aus, seit einem Jahr Vater und die Freundin mag nicht mehr vögeln. Ein Anderer verspricht mir, „das ich mich niemals als fünftes Rad am Wagen fühlen würde.“

Toys

Mandy, 39 Jahre, Rumänin, Kellnerin, geschieden nach 15 Jahren, lächelt nur und meint, „schau dich hier um, würdest du einen von denen mit nach Hause nehmen?“ Ich betrachte die Männer und muss zustimmen, „nein, keiner von denen kommt mir in meine Heia.“ Sie grinst mich an und sagt: „eine Frau weiß schon was sie tun muss!“ Mandy öffnete ihre Handtasche und zeigt mir ihr neuestes Spielzeug. „Made in Austria“, sagt sie, „Wolfgang Schoberl heißt der Mann, der diese Wunderdinger erfunden hat.“

Dieser Mann gab ein ausführliches Interview im Wiener (Ausgabe Juni 2007) indem er betonte, dass Frau höchstens zehn Zentimeter Dildo braucht. (Mehr Infos dazu auf: www.xsela.com). Ist also Selbstbefriedigung die Lösung?

Affäre

Sandra, 37 Jahre, aus Niederösterreich, Photographin, hat seit sechs Monaten eine Affäre mit einem liierten Mann. Sie hat Sex, aber bloß dann, wenn er will oder seine familiären Verhältnisse es zulassen. Sex also nur, wenn kein Kindergeburtstag ansteht oder die Schwiegermutter nicht zu Besuch ist. Dennoch schwört Sandra, dass der Sex wesentlich besser ist, weil sie nicht auf ihn Rücksicht nehmen muss. „Wenn ihm was nicht passt, kann er sich ja vertschüssen!“ erklärt sie mir.

Eine Studie sagt das etwa 14 % aller Singles ‚eingefleischte’ Singles sind, und das 8 % aller befragten Alleinstehenden gerne eine Affäre hätten.

 
 

Ersatz-Sex
Um Mitternacht lagen Andrea und Christof sich in den Armen und schauten sich sehr verliebt an. Sandra küsste ihren Lover Bernd und ich schaute mich verzweifelt nach einem Kusspartner um. Laura bot mir ihre Wange an. Ich schmatzte ordentlich darauf und beschloss, dass wird kein sexloses Jahr. Gleich am 1. Jänner fand ich einen Artikel im neuen Magnolias Magazin darüber, wie gesund Sex ist. Sex Macht gesund – weil es das Risiko eines tödlichen Herzinfarktes um 50 % senkt. Sex macht glücklich - Endorphine, die so genannten Glückshormone, senken das Schmerzempfinden und sorgen für einen rauschähnlichen Zustand. Sex macht schön - Bei Frauen wird zudem Östrogen ausgeschüttet. Das weibliche Hormon lässt Sie jünger und frischer erscheinen. Der Grund: Es schützt vor den zellschädigenden freien Radikalen und fördert die Regeneration der Hautzellen. Stressreduzierend – weil das Antistresshormon Prolaktin ausgeschuettet wird. Und auch noch schlank, stark, jung, clever, locker und aktiv. Ich rief Laura an.

Laura ist 38, seit 8 Jahren Single und hilft sich mit „Ersatz-Sex“ über die Zeiten starken Verlangens hinweg. „Es ist weniger der Orgasmus der mir fehlt, weil ‚Freude’ kann ich mir selbst am besten bereiten, es ist mehr das Berührt werden, Gestreichelt werden“, erzählt sie mir beim ersten Cafe Latte des neuen Jahres. „Deshalb hab ich mir den ‚Ersatz-Sex’ gesucht. Da wird man von erfahrenen Händen angegriffen und verwöhnt. Dass ich dafür zahlen muss, stürzte mich zuerst in tiefe Depressionen, aber inzwischen ist es mein persönlicher kleiner Luxus. Treffe ich einen neuen Mann, weiß ich nie was er so drauf hat. Aber bei den „Ersatz-Sexlern“ weiß ich, dass ich für mein Geld, sicher die beste Behandlung erlebe.“

„Hier ist die Liste der Besten“, sagt sie und schiebt mir eine Seite ihres Terminplaners zu:

Der Hammam:
www.auxgazelles.at
Früher wusch man sich den Staub der Wüste aus den Poren. Heute eher den Dreck der Großstadt. Beim Betreten des Hammams in der Rahlgasse verlässt man Wien und tritt einen Kurzurlaub in die arabischen Welten an. Eingewickelt in den sogenannten Pestema, ein kariertes Baumwolltuch, betritt Frau/Mann (in getrennten Räumen) eine wunderbar warme Welt. Ausgestreckt am warmen Marmor liegend, darf man über alles reden, außer über Politik, Religion oder Geld. Danach machen sich die Hammamcis über den Körper her. Mit einem rauen Handschuh wird die alte Haut abgerubbelt. Der eiskalte Schauer regt den Kreislauf an. Wieder auf dem heißen Marmor ruhend wird die Verwöhnte in ein eiskaltes Tuch gewickelt. Die darauffolgende Seifenschaummassage verführt das Hirn dazu, alle Glückshormone auszuschütten, die die Evolution sich hat einfallen lassen. Die abschließende Körperölmassage vertreibt jeglichen, falls immer noch verbliebenen, Stress aus dem System.
Kosten: Das Basisprogramm kostet 32 Euro, das Verwöhnprogramm: 91 Euro.

www.wellswing.at
Tantramassagen
Das Wort Tantra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet: Gewebe, Zusammenhang und Kontinuum und Instrument zur Erweiterung des Bewusstseins. Schon Hippokrates empfahl seinen Kollegen die „Kunst des Reibens“ zu erlernen.

Yonimassage, Lingammassage
Bei diesen Tantramassagen wird der ganze Körper berührt, inklusive des Intimbereichs (oder falls gewünscht, auch nicht). Für Männer gibt es die Lingammassage, und die Yonimassage für  Frauen. Bei beiden Massagen kann es zum erotisch-ekstatischen Höhepunkt kommen, selbstverständlich werden keine weitern sexuelle Dienste angeboten.
Kosten: Tantramassage mit Lingam/Yoni Massage
Für 60 Minuten: 115 Euro
Für 90 Minuten: 165 Euro
Für 120 Minuten: 210 Euro

 
 

Sex beim ersten Date?

George Clooney sagt nein! Wie sein früheres Date, eine britische Nackttänzerin, nur zu gerne ausplauderte, sei George der perfekte Gentleman.  „In den ersten beiden gemeinsamen Nächten passierte gar nichts“ erzählte sie, “Ich fühlte mich wie eine richtige Frau mit ihm. Er sagte, dass ich schön sei, küsste meinen Nacken so dass es kitzelte. Es war wie ich es mir erhofft hatte und besser." Aber, dass ist eben George. Und, ganz ehrlich, brauchen wir perfekte Gentleman oder einen Orgasmus?

In einer Umfrage eines bekannten Datingportals sagten 47 % „Nein“ zum Sex beim ersten Date. 25 % aller befragten Frauen schlossen es sogar kategorisch aus, bei den Männern allerdings nur 5 % (big surprise). Die Dating-Expertin Sonja Ross gibt den Frauen allerdings recht und rät:“Lassen Sie der Liebe genug Zeit! Die meisten Menschen haben versteckte Minderwertigkeitskomplexe und werden misstrauisch, falls jemand zu schnell anbeißt. Nach dem Motto: „Wenn die mir so hinterher rennt, kann die nix sein."
Ist also eine Frau, die beim ersten Date mit einem Mann ins Bett hüpft immer noch eine Schlampe, oder hat sich die sexuelle Revolution auch hier durchgesetzt? Hat sie. Und zwar ganz gewaltig. Weil auch Frau inzwischen keine Lust auf die „immer gleiche Nummer“ haben darf. Dass die Männer nie ein Problem damit hatten, wissen wir ganz genau.
Ich befragte die Singlemänner in meiner Umgebung und sie gaben ganz ohne Umschweife zu, dass sie sowieso an nichts anderes denken. Außer Ma Jo, der Besitzer meines Lieblingschinarestaurants, der schlug die Hände entsetzt zusammen und rief:“Das bringt Ungluck“. Ein 32-jähriger Steirer geht nur auf Dates um zu vögeln. „Ich hab doch eine Freundin zu Hause, aber von Zeit zu Zeit mag ich eine andere Frau in meinem Bett haben“. Bert fragte mich ganz entgeistert, warum er sonst auf ein Date gehen sollte.
Egal ob nun Sex beim ersten Date oder nicht, passt gut auf euch auf!

 

Vorspiel

Wie weit darf man gehen, wenn man zu den „glücklichen“ 24 % gehört, die beim ersten Date Sex haben? Wir wissen, dass Männer durchschnittlich 19 Minuten dem Vorspiel widmen, und Frauen 16 Minuten, so sollte mann/frau beim „ersten Mal“ eine längere Version wählen. Laut „Durex Sex Survey“ lassen sich die meistens Singles sowieso länger Zeit beim Vorspiel, durchschnittlich 23 Minuten, allerdings weil sie unsicher sind wie weit sie gehen sollen, und auf was der neue Partner reagiert. Gut für die Österreicher ist, dass ihre „Vorspielzeit“ mit 20,2 Minuten im Spitzenfeld er Vorspieler liegt. Nur die Schweizer nehmen sich 3 Minuten mehr Zeit.

35 % aller befragten Singles, die Sex beim ersten Date hatten, geben an ganz vorsichtig vorzugehen. 24 % gehen aufs Ganze, „alles ist möglich“ aber 41 % „reiben sich aneinander“ ohne Koitus. Der Kuschelkontakt, lange Umarmungen fördern den Hormonausstoβ und vermitteln ein Gefühl der Vertrautheit. Je länger ein Kuss dauert, umso mehr Gefühl beim Sex. Und bevor es verpfuscht wird, traut Euch was: Sagt Eurem Partner er soll es sich selber machen. Selbstbefriedigung stellt neben Geschlechtsverkehr die häufigste Form sexueller Aktivität dar. Die Österreicher (95 Prozent) erfreuen sich mehr als nur ab und zu an sich selbst. 39 Prozent der Österreicher befriedigen sich wöchentlich selbst, bei den Frauen sind es 31 Prozent. 47 Prozent der Männer masturbieren wöchentlich. Dabei hat die Häufigkeit von Sex wenig Einfluss auf die Praxis der Selbstbefriedigung. Nur für 5 Prozent der Männer und 4 Prozent der Frauen ist Selbstbefriedigung ein Tabu. 2 Prozent der Österreicher glauben, dass Selbstbefriedigung gesundheitsschädlich ist.

 
 

Was tut der Single mit der Lust?

Zwölf Umarmungen täglich machen den Menschen glücklich, las ich vor ein paar Tagen in einem Magazin. Das dürfte selbst für Leute in Beziehungen schwierig sein, vor allem wenn sie die berühmten ersten sechs hormongesteuerten Monate hinter sich hat. Also was tun als Single? Arbeitskollegen umarmen? Den neuen Kunden? Seine etwaigen Mitbewohner? Jeden Tag die Eltern besuchen? Oder die Neffen und Nichten? Zur Rauf- und Kuschelparty gehen? Ich fand keine Lösung.

Was aber, wenn die Lust so richtig zuschlägt und kein Fuckbuddy oder Ex in der Nähe ist?

Glücklich für eine Nacht

Den ganzen Tag lang dachte ich nur an Sex. Schaute sogar die verheirateten Mitarbeiter mit anderen Augen an. Schüttelte vor mir selbst den Kopf. Nein, nein, keine Kollegen anbaggern. Am Weg nach Hause setzte ich mich in die letzten Sonnenstrahlen des Septembers vor ein Kaffeehaus und wartete. Kein möglicher Sexpartner war zu sehen. Entweder brachten sie ihre Gesprächspartner mit, oder lasen lieber die Zeitung und plauderten mit jemand am Handy.

Ich ging nach Hause, wärmte mir die letzten Spaghetti Bolognese auf und überlegte was zu tun sei, um meine Lust zu befriedigen. One-Night-Stand schien mir die beste Lösung zu sein. Nach einer dreiviertel Stunde im Badezimmer glaubte ich sexy genug auszusehen um einen Mann für eine Nacht aufreißen zu können. Aber wo geht die Frau hin? Alleine? Allzu offensichtlich will ich es ja auch nicht machen. Ich entschied, dass ich eine lange Bar brauche und den perfekten Eckplatz um dort die Männer aussortieren zu können.
Ich fand die Theke. Setzte mich und bestellte ein Glas Blaufränkischen. Die ersten After-Work-Männer bevölkerten die Bar. Ich schaute mich um. Zu groß, zu dünn, redet zu viel, verheiratet, bis ich ihn sah. Nur fehlte mir der Mut lässig auf ihn zuzuschlendern und etwas Großartiges zu sagen. Ich saß nur da und hoffte er würde zu mir schauen. Das tat er dann auch. Ein kurzes Aufblitzen in den Augen, ein Lächeln und mir schien, der Deal ist gemacht. Ich konnte es nicht glauben. Ich saß in einer Bar, im besten Outfit, um mir einen ONS aufzureißen. Ich fühlte mich mutig und abenteuerlustig, hörte aber die Stimme meiner Mutter im Hinterkopf: „Eine anständige Frau mit Ehre tut so was nicht!“ schellte sie mich. Aber sie war ja nicht da, und erzählen würde ich es ihr sicher nicht.

Ich wunderte mich sehr als Daniel, so hieß mein erster ONS, zu mir kam und wir belangloses Zeugs plauderten, fragte mich, ob der Deal, dass dies ein ONS wird, schon beim ersten Augenkontakt gemacht wurde. Selbstverständlich fragte ich ihn nie. Wir gingen zu mir. Verbrachten eine etwas ungelenke Sexnacht miteinander, und als ich am Morgen aufwachte, war er weg. Ich war ihm sehr dankbar dafür. Meine Lust war einigermaßen besänftigt, ich war ein bisschen stolz auf mich, dass ich mich getraut habe einen wildfremden Menschen in mein Bett zu lassen, ohne irgendwelche Gefühlstusseleien.

Mr. Purple zieht ein
Ein paar Tage später war es dann wieder soweit. Ich fragte mich, „werde ich jetzt plötzlich, da ich Single bin, zur Nymphomanin? Kann ich nicht genug Sex kriegen?“ Aber mein Jagdinstinkt erwachte nicht. Ich hatte keinen Bock um die Häuser und durch die Bars zu ziehen, nach einem neuen Sextoy. Ich wollte eine eher mittelfristige kostengünstigere Lösung. Der Spartacus auf der Mariahilferstrasse lockt mit einer Puppe in feinstem Lackleder in der Auslage. Dort traute ich mich nicht hinein. An diesem schönen Samstagnachmittag war die Einkaufstrasse voller Menschen und ich wusste nicht ob sich ein Bekannter in der Masse versteckt und meinen Besuch in eine Sexladen sofort in der Gerüchteküche verarbeiten wird.
Ich spazierte weiter und entdeckte den Beate Uhse Laden am Ende der Strasse. Ich schaute mich um, setzte mich in die Sonne und wartete, wer in den Laden geht und wer rauskommt. Einige schlichen rein oder schauten sich zuerst die Auslagen an, Andere drehten sich oft um. Schließlich war ich mir sicher, dass niemand, den ich kenne auf der Strasse unterwegs ist. Ich ging hinein. Mich verwunderte sehr, dass die beiden Kassiererinnen fett und ungepflegt waren. Sie mochten einander nicht, schnauzten sich gegenseitig an. Ich stand vor einer Wand voller Lust. Dildos, Vibratoren und Strap-ons  in allen Farben und Formen. Meine Neugierde wuchs und ich betrachtete mir die Lustgeräte genauer. Ich entschied mich für einen violetten Dildo, zahlte bar und versteckte ihn sofort im Rucksack. Kaum zu Hause packte ich ihn aus. Es ist sehr unromantisch dieses Lustgerät aus seiner Plastikverpackung zu lösen. Mr. Purple, so nannte ich ihn, und ich wurden gute Freunde.

Ich hab schon eine gute Phantasie, kann mir einiges vorstellen und erfinden und im Sexerinnerungszentrum tummeln sich eine Hilfestellungen um richtig in Fahrt zu kommen. Aber ich muss gestehen nach einiger Zeit gingen mir einfach die Ideen aus. Ich lockte mich ins Internet ein. Tippte Sex ein. Ich war überfordert. Als ich die erste Seite anklickte, erschien sofort ein Fenster, dass mich warnte, dass surfen auf Pornoseiten gefährlich ist, weil sich Spyware auf meinem Computer einschleichen kann. Sofort beendete ich alles.

Internetporno

Später am Abend traf ich mich mit einem alten Bekannten und traute mich ihn zu fragen, was er den so tut, wenn ihn die Lust überkommt. Er starrte mich erstaunt an und sagte dann lapidar:“boysfood.com“. Ich war etwas geschockt ob der Untertiteln der freien Minipornos und der „schnellen zur Sache kommen.“ Nennt mich konservativ aber die Riesenpenise auf meinem Bildschirm waren nicht sehr romantisch und turnten mich eher ab als an.  

Mr. Purple lag in seinem grünen Tascherl und wartete auf eine neue Lustattacke. Ich ging nach der Arbeit in den Bücherladen um mich mit weniger graphischer Literatur einzudecken. Fand einige sehr nette erotische Romane und die erfreuen mich wesentlich mehr. Bis zur nächsten Attacke die warmes Männerfleisch in meinem Bett fordert.

 
 

Sex lesen

Zu Mittag läutete es an meiner Wohnungstür. Sie liegt im vierten Stock. Ein schnaufender Postler stand davor. Der Lift ist schon seit Monaten kaputt. „Sie müssen hier unterschreiben“, rasselte es aus seinem Mund und hielt mir ein anonymes braunes Paket entgegen. Der Buchversand hat tatsächlich innerhalb von 72 Stunden geliefert. Vor ein paar Tagen war mir das surfen nach Sex am Internet zu blöd geworden und ich hatte mich bei Amazon ausgetobt.

Ich unterschrieb, gab ihm Trinkgeld und verzog mich auf mein blaues Sofa. Die Kaffeetasse neben mir, die Zigaretten in Reichweite, riss ich das Paket auf. Die Rechnung flatterte auf den Boden. Egal.

Seidene Küsse – Erotische Geschichten von Aveleen Avide. Ich las über geheime Treffen mit Unbekannten im Dampfbad, gestohlenen Küssen in dunklen Bars und überließ mich meinen eigenen Phantasien.

Danach kam Zuckermond – Ein erotischer Roman von Astrid Martini - dran. Sicher keine literarische Hochleistung aber eine schöne Badewannengeschichte. Frau verbringt Gratisnacht mit fantastischem Callboy (Oh Neid, Oh Neid). Genau diese Frau braucht einen vorzeigbaren Ehemann und so machen die beiden einen Deal. Sie muss zwei Wochen lang sein Callgirl sein. Es kribbelt fein unter der Haut!  

 

 

 

Sex hören
nicht nur vom Nachbarn, sondern von einer CD! Meine Wohnung geht in einen typischen Wiener Innenhof hinaus. Alles was jeder Nachbar tut kann ich live mitverfolgen. Vom schreienden Baby, über die Kochgeräusche zwischen 18 und 20 Uhr, wer was im Fernsehen sieht, Streitereien und vorgestern Sex. Das war neu. Sie stöhnte lustvoll, bis die Frau über mir ihre Balkontür noch weiter aufriss und schrie: “Geht das nicht etwas leiser?“ Ich musste kichern.
Bei meinem täglichen Surf durch die Internetwelt auf der Suche nach Neuigkeiten für Singles fand ich Audiobooks von Angelica Allure. Selbstverständlich gibt es sie nicht wirklich, sondern sie ist ein Pseudonym für eine Gruppe von Menschen, die gerne Audiobooks aufnehmen. Bei Sex Toys, erotische Geschichten und Liebesspiele rund ums Spielzeug für Erwachsene geht es eher um Lust-Spiele und Spiel-Triebe. In sieben Geschichten erzählen Anwender über ihre Abenteuer mit Vibrator, Liebeskugeln, Dildo und Gleitgel.
Das ganze Angebot gibt es auf: www.angelica-allure.de zum sofortigen herunterladen. Also, meine lieben Nachbarn, aufgepasst!

Viel Spaß beim Lesen!

 
 

Sex schauen
Dass wir Frauen nicht wirklich auf Hardcore Porno stehen, ist kein großes Geheimnis. Die bildschirmfüllenden Penisse und eingespieltes weibliches Stöhnen tun es nicht für mich. Ich hab mich auf die Suche gemacht nach Pornos für Frauen. Ganz nebenbei entdeckte ich ein neues Buch des Fotografen Andreas H. Bitesnich und konnte nicht widerstehen. In „More Nudes“ zeigt er die Schönheit des nackten männlichen und weiblichen Körpers. Ist es möglich Pornofilme mit Ästhetik zu machen? Ansatzweise schafft das www.lustfilms.com mit „Five hot stories for her“, junge schöne Darsteller lieben sich in langsamen wunderbar arrangierten Spielereien, leider gibt es Good Girl nicht mehr gratis zum runterladen.

Petra Joy macht Porno für Frauen. Mit „Sexual Sushi“ eroberte sie den Markt. Sie interviewte Frauen, wollte wissen was Frauen gerne sehen würden, nahm es sich zu Herzen und ließ die Varianten der weiblichen Fantasien einfließen. Vom Gruppensex über Wasserliebeleien und homoerotischen Szenen zwischen Männern zeigt sie uns was Lust auf dem Bildschirm alles sein kann. Es gibt keine Handlung und auch keine aufgesetzten schwachsinnigen Dialoge, keine gelangweilten Darsteller und künstliches Gestöhne.

Viennese von Renee Pornero ist des Pornostars erste Regiearbeit, in einem Interview in FM4 sagte sie: „Mit 27 Jahren ist man im Pornogeschäft alt, die Ideen der Darsteller werden nie berücksichtig, man lebt eher nach dem Motto ‚Mach einfach dein Ding und denk nicht darüber nach’, deshalb mach ich jetzt meine eigenen Filme.“ Die Darsteller für ihren Film musste sie sich aus dem Ausland holen. Außer Clemens Haipl, der seit der Gründung des Hörfunksenders FM4 dort Autor und Programmgestalter ist. Er spielt eine Katzengestalt.
 
Der Film wurde  in Wien, in einem Fiaker, am Cobenzl, am Riesenrad und auf einer Dachterrasse gedreht. Das die Stadt Wien keine Drehgenehmigung für eine Pornoszene am Riesenrad gab, war klar, deshalb bauten sie eine Gondel im Studio nach. Der Besitzer des Fiakers vertrieb Schaulustige während der Dreharbeiten.
Der Film hat eine Handlung, und man versucht durch Kameraführung und kreativen Schnitt den üblichen Bildern zu entgehen. The Curbs, Data Hero und Heirstyle spielen den Soundtrack. Gottfried Schinagl (Data Hero) und Alexander Redl (The Curbs) schrieben am Drehbuch mit. Die FM4-Mitarbeiter Clemens Haipl und David Pfister sind in Gastrollen zu sehen.

Nebenbei betreibt die in Wien lebende Grazerin auch eine Website mit Porno toons: www.pornero-toons.com (wers mag).

Am Abend ging ich in meine Stammvideothek, schlich mich in das Abteil mit dem Schild „Zutritt nur für Volljährige“ und schaute mich um. Ich sah absolut nichts, was mich ansprach. Ich fragte Franz den Betreiber nach den Erotikfilmen die Frauen sich ausborgen. Er schluckte. Dann ging er mit mir in das Abteil zurück und zeigte auf die oberste Reihe: „ ,Andrew Blake’, das borgen sich die Frauen aus“, sagte er. Ich nahm mir ein paar Filme aus dem Regal und war erstaunt, nicht nur die üblichen Titel „Wet“ oder „House of wild Dreams“ waren genauso wie die anderen Covers, auch das Coverfoto war gleich. „Heteros oder Homos?“ fragte ich. „Beide.“ Etwas verschämt nahm ich zwei Filme, war dankbar für die blaue Hülle in die Franz sie steckte und rannte beinahe nach Hause. Ich muss gestehen, dass beide Filme höchst erotisch waren, die Frauen schön und die Männer adonisähnlich, die Hintergrundszenen sehr stylish und die Schwarz-Weiβ-Aufnahmen überzeugten mich. Eindeutig ein guter Tipp.

 

Affären

Seitensprungagenturen boomen, jeden Tag gibt es eine Neue. Schließlich suchen lt. Statistik 60 % aller „Gebundenen“ den schnellen Sex im auβerbeziehlichen Bereich.
Der Göttinger Psychologen Ragnar Beer hat 2600 untreue Frauen und Männer befragt, 80 % gaben an, dass sie ihren Partner lieben, was sie aber nicht vor einem Seitensprung bewahrt hat. Also was tut der Single mit Sexgelüsten? Richtig, er loggt sich ein zu www.meet2cheat.at oder www.seitensprung.at, schließlich ist das das Paradies der Sexsucher.

Ich hab mich umgesehen. Die „jungen wilden“ unter den neuen Portalen kämpfen mit dem Problem, dass immer nur die gleichen vier Mitglieder miteinander plaudern. Ich hatte mich in ein nagelneues Portal eingeschrieben, dass uns mit Presseaussendungen überschwemmte. Ich dachte mir, die schau ich mir an. Selbstverständlich taten sie das Gleiche wie alle „neuen“, sie überzeugten ihre Freunde und Bekannten sich einzuschreiben. Long story short, es waren insgesamt vier eingeschriebene Mitglieder, mich schon eingeschlossen. Wie ich das rausgefunden habe? Ein kleiner Fehler mit den Fotos hat sie verraten. Sie versandten immer die gleichen Bilder.

Bei den alt eingesessenen Seitensprungbörsen geht es gleich zur Sache. Ich schrieb mich ein und innerhalb von kürzester Zeit klingelte es in meiner Inbox. Mein Handy wurde fast zum Vibrator so oft schüttelte es sich. Vom entblößten aufrechten Penis als Visitenkarte über ausführlichste Beschreibungen des zu kommenden Liebesaktes war alles dabei. Ich pickte drei heraus, leitete sie um zu einer neuen Emailadresse. Coldwell klagte gleich über sein fehlendes Sexleben seit sein Sohn geboren wurde. Supervibe gestand das bemalte Busen sein Ding sind, seine Freundin aber zu sehr mit ihrer Karriere beschäftigt ist, um sich der Körpermalerei hinzugeben, Dildoman war gar nicht am Koitus interessiert, sondern am Testen seiner neu entwickelten Sextoys.

 

Mr. Sextoy (1. Teil)
stand vor mir mit seinen ganzen 2 Meter 10, ich reichte ihm gerade ein bisserl über die Hüften und er grinste sehr lieb. Ich hatte mir einen kleinen Geek mit Pickel auf der Nase und Hornbrille vorgestellt, der seine sexuelle Unzufriedenheit mit der Erfindung von Sex Toys überspielt. Weit gefehlt. Er stellte sich als Tom vor und lud mich zu einem Spaziergang in der Innenstadt ein. Lange plätscherte das Gespräch dahin. Keine persönlichen Informationen wurden ausgetauscht, nur das Wetter kommentiert und wir schweiften kurz zur Architektur des Haashauses aus, dann wieder Stille.

„Siehst du all die unzufriedenen Gesichter?“ fragte er. Ich nickte. „Glaubst du dass die glücklich sind? Genau, die Langeweile, schau, all die Leute schauen fürchterlich gelangweilt aus.“ Stimmt. „Ich habe mir folgendes überlegt: An diskreten, aber doch allgemein sichtbaren Ecken der Stadt „Sexautomaten“ anzubringen, meinen fragenden Blick quittierte er mit einer Erklärung:“Du kennst doch die Kaugummiautomaten.“ „Sicher! Aber Automaten mit Sextoys hängen auf den meisten Frauenklos und die sind kaputt oder haben nur Schaβ drinnen.“

„Auf meiner Japan Sex Studien Reise habe ich einige Zeit in einem 7-stöckigen Sexshop verbracht und haufenweise kleine Behilfsmittel gesehen und auch gekauft! Aber dieses hier hab ich selbst entwickelt. Vor der Pestsäule am Graben holte er eine durchsichtige Plastikkugel aus der Jackentasche, darin schimmerte etwas Grünes. „Mach es auf!“ forderte er mich auf. Ich drehte die Kugel auf, darin lag ein noppenbesetztes Röhrchen, etwa fingerlang. „Das kann sich die Frau über den Finger schieben und sofort in die Vagina einführen. Gefühle garantiert!“ Ich schob es mir über den Mittelfinger, ein paar Schulkinder sahen mir interessiert zu, ich schämte mich, lachte schuldbewusst, es passte genau. „Ja, aber das ist ja wieder verwendbar!“ wandte ich ein. „Wieso sollte jemand zu dem Automaten zurückkehren?“ „Weil ich so was wie eine Sammelleidenschaft in den Sexbedürftigen erwecken möchte oder die plötzlich aufkeimende Lust sofort befriedigen zu können. Mit Website und Tauschbörse und Blogg, alles eben.“ Aus der zweiten Hosentasche fingerte er eine Minivagina heraus. „Die passt perfekt in die Hand“, erklärte er und hielt sie in der Faust versteckt, „sieht aus wie ein altes Handy. Ich stellte mir Spanner vor, die an Hausecken stehen und sich mit seinen Erfindungen Erleichterung schaffen. Fürchtete er würde mir gleich demonstrieren wie das Ding funktioniert. „Siehst du, es ist so klein und flach, dass jeder Mann es unauffällig in die Hose schieben kann, dann den Knopf drückt und die Vagina fängt an zu vibrieren. Er kann sie loslassen, weil sie ja perfekt sitzt, wegen der individuell formbaren Röhre innen drinnen. So kann Mann entspannt die Strasse runtergehen, oder in einem Meeting sitzen und keiner sieht dass er gerade masturbiert.

Plötzlich klingelte es bei mir. „Du bist der Tom, der uns vor Wochen ein Mail geschrieben hat! Und seine ‚kreativen Verstecke’ für Sextoys über uns vertreiben wollte!“ Er nickte. „Ihr habt ja nie geantwortet!“ mokierte er sich. „Weißt du wie viele Mails wir jeden Tag von Leuten kriegen, die ihre Produkte bei uns verkaufen wollen?“ versuchte ich eine Entschuldigung und übertrieb weil so viele Mails sind es nicht. „Potenzmittel, Anabolika und Cremen die sofort Erektionen auslösen und einen Ellbogen - Greaser. Meistens landen sie eh im Spamordner.“
„Ja, aber meine Idee ist eine Revolution!“ rief er beleidigt, „hast du die Geschichte von dem Geschäftsmann gehört, der die beiden nagelneuen Dildos in zwei dicke Würste gesteckt hat und den Fleischhacker bat diese einzufrieren, bis er am nächsten Tag nach Dubai abfliegt! Er hat sich geschämt, er wollte nicht, dass jemand seine Toys findet. Reist du nie mit Toys?“ Ich musste zugeben, dass ich es nicht tat, eben aus dem Grund, dass ein neugieriger Zollbeamter sie finden  könnte und falls ein Langfinger dabei ist, meinen Mr. Purple klaut. Wie erklärt man das der Fluggesellschaft am Formular, das der Vibrator aus dem Koffer gestohlen wurde. Sofort wunderte ich mich ob es eine Statistik gibt, wie viele Sex Spielzeuge gefladdert werden und das Vergehen nie angezeigt wird. „Ich sehe du verstehst!“ schloss er zufrieden. Ich gab mein Versagen zu. Ich hätte antworten sollen.
„Was war das mit dem Ellbogen – Greaser?“ hackte er nach. „Ich hab das auch nicht wirklich verstanden, aber jemand hat eine Creme für weiche Ellbogen entwickelt und das soll zu ganz neuen sexuellen Höhenflügen animieren. Hast du schon jemals bei einer Frau auf die Ellbogen geschaut?“ Er schüttelte verneinend den Kopf, „dass ist sicher ein Gleitmittel“, klärte er mich auf.
Sein Handy klingelte in unser Gespräch hinein, er stöhnte und sagte, er müsse los, seine Mutter würde mit dem Abendessen auf ihn warten. Wir verabredeten uns für das nächste Wochenende.

 
 

Mr. Sextoy (Teil 2)
Die Emails flogen vor und zurück, begleitet von SMS und langen Telefonaten, es ging um die Location für unser nächstes Date. Ich mag Tom, aber weder bin ich „heiß“ genug um mit ihm schlafen, noch turnt er mich richtig an. Trotzdem wollte ich mehr von seinen Sextoys sehen. Zuerst lud er mich zu sich in die Wohnung ein, „nein, ist mir zu nah für ein zweites Date“, dann schlug er vor zu mir zu kommen, „nein, ich will keinen Mann mit Toys, die wo möglich Lärm machen, in meiner Wohnung, was würde meine streng gläubige Nachbarin denken?“ „Meine Werkstatt!“ klang wie ein vernünftiger Kompromiss. Er gab mir die Adresse.

Am Sonntagnachmittag wanderte ich durch die halbe Stadt und fand den Kellereingang zu der Sex-Toy-Werkstatt. Ich checkte mein Handy zehnmal ob der Empfang okay war und Singleine auch wirklich ihres eingeschaltet hatte. Sicherheitshalber gab ich ihr noch die Telefonnummer der Polizeiwache gleich ums Eck. Tausend Zweifel stürmten über mich, soll ich das wirklich tun? Es ist der absolute Schwachsinn sich in einen tiefen, dunklen Keller zu begeben um mit einem Mann der Sextoys als Hobby produziert zu plaudern? Zu daten?

Die Neugierde gewann. Ich stieß die weiße Holztür auf und stieg die Stufen in den Keller hinunter. Klopfte an eine Stahltür. Alle Alarmglocken gingen in mir los. „Jetzt kannst du noch flüchten“, dachte ich. Aber die Lust zu erfahren was sich ein Männerhirn in seiner Freizeit ausdenkt überwog.

Er machte die Tür auf, sie quietschte nicht, sie schrammte nicht am Boden. Ich lugte in das Zimmer dahinter, es war pico bello sauber und hell erleuchtet. In der Mitte stand ein langer Stahltisch, an einer Wand hingen Werkzeuge und an einer anderen stand ein riesiger alter Safe. Der Boden war verfliest und in der Mitte war ein Abfluss. Sofort sah ich Blut in das Wiener Wasserentsorgungssystem fließen. Mein Blut. „Keine Sorge ich stehe nicht auf echte Frauen“, sagte er. „Wie bitte?“ fragte ich erstaunt. „Ich bin nicht schwul, aber auf echte Frauen steh ich auch nicht“, sagte er in einem Kleinen-Buben-Ton. So als wollte er sich für etwas entschuldigen. „Du schläfst weder mit Frauen, noch mit Männern?“ stocherte ich nach. „Nein, ich habe überhaupt keinen Sex“. „Wieso nicht?“ es war mir sofort peinlich gefragt zu haben. Tom lehnte sich an seinen Stahltisch und wischte vorsichtig darüber, als wollte er unsichtbare Staubflankerln entfernen. Etwas schüchtern gestand er, dass er eine anatomische Fehlbildung hat. Ich öffnete meinen Mund, und schloss ihn wieder. Eine seltsame Stille lag im Raum. Wollte er, dass ich frage? Oder dachte er darüber nach mir mehr zu erzählen?

„Was ist in dem Safe?“ fragte ich schließlich, bevor das Gespräch härter einfror als der Nordpol. Erleichtert atmete er auf, „meine Erfindungen“. Es war wie im Film, das Licht flackerte leicht, er drehte an dem schweren Rad und die Safetuer schwang auf. In kerzengeraden Reihen standen Schachteln mit weißen Etiketten, auf denen standen die Namen seiner Erfindungen. Ich ging näher hin. Die Neugierde trieb mich an. Schaute auf die Schachteln. „Nimm was du willst“, sagte er. Ich griff zur ersten: Vaginafuß. Ich packte sie aus. In meiner Hand lag ein perfekt nach geformter Frauenfuß, mit Zehen und allem. Ich dachte zuerst es sei eine Art Fußfetisch für Frauen. „Dreh ihn um“, forderte er mich auf. Ich tat es. Zwischen der Sohle und dem Knöchel war eine Vagina eingebaut. „Es gibt viele Männer die auf Füße stehen und ich dachte mir, das wäre das perfekte Spielzeug für Fuβfetischisten“, erklärte er.  Ich versuchte zu lächeln, es misslang und er nahm mir den Plastikfuβ aus der Hand. Mir fiel kein Kompliment ein. Er stellte die Schachtel zurück und gab mir eine neue. Es war wie Freak-Weihnachten.

Ich nahm das Ding aus der Verpackung. Ein biegbares dünnes Rohr mit einer Art Lichtkapsel oben drauf. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen was das war. „Es ist eine Liebes-Periskop “, erklärte Tom. Sah mein fragendes Gesicht. „Für Doktorspiele, du weißt wie viele Männer es gibt die auf Frauen in Krankenschwesteroutfits stehen.“ Er drückte auf einen kleinen Knopf am unteren Ende des Rohres und die Lichtkapsel leuchtete auf und begann zu vibrieren. „Man kann es in die Vagina einführen und durch das Licht kann der Mann/die Frau endlich sehen wie es da drinnen aussieht und wie es sich verändert wenn die Frau ihren Orgasmus hat.“

„Und das hier, ist meine neueste Erfindung“, sagte er und legte mir ein kurzes Metallstaberl in die Hand, in der Mitte war ein blaues Band. „Man legt sich das auf die Zunge, schnallt es an der Zunge fest, schaltet es ein. Das ist ein vollkommen neues Erlebnis für jeden Blow job.“ Das kleine Ding vibrierte wie wild in meiner Hand.

Ich gestand ihm, dass das alles sehr innovativ sei, ich mich aber ungern als Versuchskaninchen zur Verfügung stellen würde. Er sagte, er verstünde und gab mir ein kleines Päckchen. „Ich schenk es dir, danke dass du da warst. Und wenn du es dir anders überlegst, kannst du mich ja wieder besuchen.“ Langsam ging ich zur Tür raus, fühlte mich schuldig. Ging dann schneller. Bloß nicht wegen Schuldgefühle zurückgehen und einen Vibrator auf meine Zunge legen.

Zu Hause machte ich das Packerl auf. Es war eine knallgelbe Quietschente. Okay. Nach genauerer Betrachtung sah ich, dass es eine Vibrator-Quietschente ist, zur Steigerung des Badevergnügens.

Nächstes Wochenende treffe ich mich mit dem Körpermaler. Aber zuvor kommt hoffentlich noch mein Je Joue  Paket.

 
 
Der Bodypainter
Singleline hat es ja schon in ihrem Tagebuch ausgeplaudert, mit dem Bodypainter hatte ich was. Ich bin trotzdem Single, den er hat eine Frau mit der er seit 12 Jahren zusammenlebt. Er behauptet sie weiß von seinen Eskapaden, ich glaub es ihm nicht, aber es ist sein Problem und nicht meines. Wir trafen uns im Berfin. In den weichen Sofas lehnend tranken wir Tee, rauchten aus der Wasserpfeife und aßen Linsensuppe. Daniel ist groß mit Schwimmreifen um die Hüften und hat ein etwas zu langes Gesicht. Er behauptet, dass die Ärzte bei seiner Geburt mit der Zange zu stark angezogen hätten und so seinen Kopf verformt haben. Richtig, er hat Humor. Daniel hatte seinen Laptop mitgebracht. Wie zwei Verschwörer saßen wir da. Er hielt den Computer am Schoss und jedes Mal wenn jemand vorbeiging, klappte er ihn zu und grinste unschuldig. Auf den Fotos zeigten sich seine Models. „Manchmal male ich sie nur an, und nix passiert, aber manchmal gibt es soviel sexuelle Energie, dass sie sich entladen muss“, flüsterte er. Ich schaute auf Tigerinnen, Göttinnen, Formel 1 Rundkurse, Soldatinnen, Trachtenträgerinnen. „Was willst du sein?“ fragte er mich. Ich überlegte kurz. „Ich will ein Blumengarten sein“, antwortete ich. Er nickte, „Sollen wir gehen?“ Oh ja, und wie wir gehen sollten.
Ich hatte den ganzen Morgen damit verbracht mich komplett zu enthaaren. Der Badewannenabfluss ist immer noch verstopft. „Ich hab ein Atelier, weil im wahren Leben bin ich Fotograf. Es ist gleich hier um die Ecke.“ Wir stiegen in den fünften Stock eines Gründerzeithauses hinauf. Seltsamerweise hatte ich keinerlei Bedenken, dass er mich vergewaltigen oder ermorden könnte. Meinen Schutzwall hatte ich vollkommen vernachlässigt. Keine Singleline die mit ihrem Handy auf meinen Notanruf wartet, keine Ahnung wo die nächste Polizeistation war.
Das Dach des Ateliers bestand aus Glas. Das fahle Novemberlicht plagte sich und warf einen schalen Glanz auf die Ausrüstung und die spartanische Einrichtung.
„Willst du Tee?“ fragte er.
„Ja gerne.“
„Kannst dich ja inzwischen ausziehen“, sagte er. Da wurde mir bewusst was ich da tat. Ich sollte mich vor einem wildfremden Mann ausziehen, damit er mich anmalen kann und danach vielleicht vergenuβwuzeln. „Ah, können wir das langsam machen?“ stotterte ich, „ich meine wir können ja bei den Beinen anfangen, oder?“ „Machen wir!“ rief er aus der Küche. Ich zog die Leggins aus. Schob den Rock züchtig über die Knie. Daniel zündete sich eine Zigarette an und lächelte. „Hab noch keine Frau auf einer Seitensprungseite gefunden die so prüde war. Die meisten reißen sich gleich die Kleider vom Leib und werfen sich auf mich“, erzählte er. „Prüde, huh? Vielleicht hab ich es einfach nicht so eilig?“
„Blumengarten? Welcher Art – prüde englisch, aufregend karibisch, wild südsteirisch, ungezügelt australisch?“
„Karibisch, Gauginmäßig.“
„Can do.“
Ich schaute mich um. An den Wänden hingen kleine und große Gemälde. „Was ist den das?“ fragte ich. „Die kleineren sind Abdrücke vom Busen meiner Freundin. Das hier, auf der ausgefransten Leinwand sind meine Eier. Sie hatte gesagt, meine Eier würden tiefer hängen als die bei anderen Männern. Und ich malte mir die Hoden an, druckte sie auf die Leinwand. Es heißt „saggy balls“.“
Daniel öffnete seine Malbox. Hunderte von Tuben lagen neben Pinseln in jeglicher Stärke. „Relax“, sagte er. Ich versuchte es. Aber mein Herz raste schneller als der Hummeltanz.
Er begann bei den Zehen. Der große Zehe wurde eine feine rote Blume, mein Oberfuß zu einem wilden Lianengarten, langsam arbeitet er sich über Orchideen und kleinen gelben Früchten hoch bis zu meinem Oberschenkel. Die Mischung aus der kalten Farbe und den feinen Berührungen des Pinsels erregten mich. „Jetzt kannst du deine Unterhose nicht mehr ausziehen. Das würde die Farbe verwischen“, belehrte er mich und schnitt sie mir vom Leib. Der Geruch einer vögelfertigen Vagina strömte ihm entgegen. „Das geht noch nicht“, flüsterte er, „wegen der feuchten Farbe“. Ich lustete ganz gewaltig. Meine Brüste wurden zu orangen Mangos und meinen Hals umwanden winzige Blätter. Ich sah mich im Spiegel und gefiel mir. „Ist die Farbe jetzt trocken?“ fragte ich ungeduldig. „Ist sie“, lächelte er. Er zog sich aus. Sein ganzer Körper war mit Tatoos überzogen. „Ich hab ein paar Jahre in Japan studiert“, erklärte er, „jedes dieser Tattoos hat eine eigene Geschichte.“
Was ist es mit den Special Date Männern? Der eine verbringt seinen Urlaub in einem siebenstöckigen Sexshop in Tokio und dieser lies sich von oben bis unten tätowieren. Aber ich fand keine Antwort, ehrlich gesagt, war es mir auch Wurscht.
Wir vögelten genussvoll. Danach machte er mehr Tee und Fotos von mir und ich ging duschen.
Ich war schon lange nicht mehr so glücklich und zufrieden.
 
Jaquin Phoenix will Porno drehen
Der Oscar nominierte Schauspieler denkt darüber nach Pornos, die auf seinen eigenen Filmen basieren, zu drehen. Er hat sich auch die Titel schon ausgedacht. Er sagte: “Seit einiger Zeit hoffe ich eine Pornoversion der Filme zu machen, in denen ich mitgespielt habe.“ 8mm wird zu 8 Zentimeter – Die Frage ist zieht sich auch Nicolas Cage aus? Interessanter wird es bei Gladiator: Ich meine Russell Crowe ist nicht zu verachten. Oder darf Mark Wahlberg sich in der Neuverfilmung von „Helden der Nacht“ richtig sexy in Pose stellen? „Ich habe eine Freund der schüttelt sich all die Titel aus dem Ärmel, he is a f**king genius”, fügte Jaquin hinzu. Wir können es gar nicht erwarten!
 

High Tech Spielzeuge für Mädels
Es sind die Engländer, die mit den witzigsten, erfolgreichsten und seltsamsten Sexspielzeugen den Markt erobern. Kate Moss stürmte sofort los und kaufte sich den ‚Cone’ (der Kegel) und ich muss sagen er ist seine 100 Euro wert. Es ist ein freihändiger Vibrator, der Frau oder Mann mit 16 verschiedenen Stufen zum Orgasmus bringt. Selbstredend sind die frei einstellbar, d.h. wenn es einmal schneller gehen soll, kann man gleich auf den Orgasmusknopf drücken. Etwas seltsam ist die Werbung für den Cone, weil auf den Abbildungen die sich genießende Frau immer mit einem Buch dargestellt ist. 
Mehr bei: www.conevibrator.co.uk

iPod Vibrator
hat die Suche nach dem Lieblingssong eindeutig verändert. An den Kopfhörerausgang wird ein Splitter angesteckt, an den kann man die Kopfhörer und den iPod Vibrator anstecken, entsprechend dem Rhythmus des Songs vibriert der Vibrator. Wenn frau der Originalvibrator zu glatt ist, kann sie sich einen polymer sleeve bestellen. Und weil wir gerade bei den Accessoires sind, es gibt auch eine Strumpfbandhalter dazu. Zu bestellen bei: www.arktis.de

Je Joue – Das Vorspieltoy
Geoff Hollington, der Erfinder von Je Joue, gibt zu selbst noch nie einen Vibrator benutzt zu haben, und hat in jahrelangen Nachforschungen am Sextoymarkt festgestellt, das die meisten Gadgets von Männern entwickelt werden, und deren Vorstellung vom weiblichen Orgasmus ist etwas anders als die unsrige. Die Entwicklung dauerte mehr als 2 Jahre und kann sich sehen lassen. Einziger wahrer Nachteil des Gerätes ist, dass es nach einiger Zeit ziemlich schwer wird. Hollingtons Ziel war es etwas „Neues“ zu entwickeln, das das Sexspiel „überraschender“ macht.
Je Joue kann man an seinen Computer anschließen, es kommt vorprogrammiert mit 10 Vorschlägen, aber das Gerät ist lernfähig. Speichert deine Vorlieben, sensitiven Regionen und wie du auf was reagierst. Das ganze kann man dann auf der Je Joue Website abspeichern, und immer wieder downloaden, oder einfach mit anderen Usern teilen, oder derer Vorlieben oder „Grooves“ ausprobieren. Mit genügend Gleitmittel versehen fühlt sich das Gerät an wie Finger oder eine Zunge.
Mehr Grooves auf: www.jejoue.com

Slightest Touch
War eigentlich gedacht als Fuβmassagegerät, aber das funktionierte überhaupt nicht. Bis schließlich ein paar einfallsreiche Testerinnen etwas anders ausprobierten und nun schwören, dass ist das heißeste Gerät am Markt. Zwei mit Stoff umwickelte Elektroden werden an den Knöcheln festgebunden und senden sehr sanfte elektrische Signale durch die Nerven der Beine bis zum sexuellen Nervenzentrum in der Vaginaregion. Akupunkteure und Masseure wissen seit Jahrhunderten, dass das stimulieren der Knöchel zu erhöhtem sexuellen Verlangen führt.
www.slightesttouch.com

 
 
Latex
Das Kondomthema kommt spätestens beim ersten Sex zur Sprache. Freundinnen, die wirklichen Sex haben, jammern immer wieder drüber, dass Männer tausende Ausreden finden, warum sie kein Kondom benutzen wollen. Das könnte jetzt vorbei sein. Das Institut für Kondom-Beratung (IfK) hat in Co-Operation mit der Firma Vinico das Spray-on-kondom entwickelt. Ob es romantischer ist als das gute alte Olla abrollen, weiß ich nicht. In der Beschreibung steht, dass die Sprühkammer über den Penis geschoben wird, oben drauf sitzt die sogenannte (nachfüllbare) Latexkartusche, die mit einem schwarzen Auslöser versehen ist. Drückt man darauf wird in wenigen Sekunden der flüssige Latex aufgetragen.  Jede Kartusche reicht für ca. 20 “Anwendungen”. Der stolze Erfinder Jan Krause sagt: „der Latex trocknet in 20 Sekunden. Nach dem Verkehr kann er einfach abgerollt werden.“ Romantischer wird der Sex deshalb sicher nicht, aber witziger! Immerhin versprechen die Produzenten, dass der Kondom selbst an einem Elefantenpimmel haften würde und Todesfälle wie den des 31jährigen Gary Ashbrook, 31, der tot in seinem Haus in Newhaven, East Sussex aufgefunden wurde, seltener werden. Er hatte ein Kondom mit Lachgas gefüllt und über den Kopf gezogen. Sein Mitbewohner sagte, „das sei sein Weg zur sexuellen Erfüllung gewesen.“ Für alle jene, die sich als Tester anmelden wollen, hier ist die Website dazu: www.spraykondom.de
 

Und schon wieder eine neue Studie:
Ich wundere mich immer wie das geht. Am Montag kommt eine Presseaussendung, in der steht, das 45 % aller Frauen beim ersten Date Sex haben, und am Samstag eine, in der steht, das Männer, die beim ersten Date vögeln wollen, es sich bei 72 % der Frauen verscherzen. In der montäglichen Presseaussendung stand das nur 15 % aller Männer gegen Sex beim ersten Treffen sind, am Samstag ist es jeder fünfte Mann. Dafür fügt die samstägliche hinzu, dass 99 % aller Männer sauer reagieren wenn die Frau nicht so aussieht wie am Foto.
Dafür wusste die samstägliche Presseaussendung auch noch folgendes:
Männer bevorzugen Frauen die beruflich in einem ganz anderen Feld beschäftigt sind, während Frauen Männer mit kreativen Berufen mit hoher Verantwortung favorisieren. Fahrradfahren, Schilaufen und Fitnesscenter sind die beliebtesten Sportarten und Männer geben fahrradfahrenden Frauen den Vorzug. Frauen stehen mehr auf Tänzer. Einig sind sich Singlefrauen und –Männer dabei das ungepflegte Dates eindeutig ein turnoff sind.

Darauf achten Männer lt. der Parshipstudie:
Charaktereigenschaften 61%
Gleiche Interessen 66%
Figur (Gewicht, Größe) 73%
Foto 65%
Raucher 39%
Gute Manieren 31%
Beruf, Ausbildung 30%
Hohes Einkommen 7%
Alter 73%

Darauf achten Frauen lt. der Parshipstudie:
Charaktereigenschaften 84%
Gleiche Interessen 80%
Figur (Gewicht, Größe) 53%
Foto 49%
Raucher 36%
Gute Manieren 51%
Beruf, Ausbildung 48%
Hohes Einkommen 18%
Alter 80%

 
 

Die plastische Chirurgie & Dating
Spätestens seit Caroline Beil sagte: „Ich habe ihn geküsst, sonst wäre das nie was geworden“, und damit ihre Beziehung zu dem 16 Jahre jüngeren Serienstar Pete Dwojak öffentlich machte, ist es wieder einmal ein Thema. Die Madonna vom 10.11.07 widmete ganze drei Seiten den alten Frauen die junge Männer daten.

Aber wenn man genau hinschaut, haben sich einfach die Frauen geändert. Die sogenannten Frauen im „besten Alter“ werden immer attraktiver und selbstbewusster. Vorbei ist es mit dem Image der einsamen geschiedenen Frau um die 40, die traurig zu Hause hockt und die Kinder hütet. Frauen stehen auf eigenen Beinen, haben ihr eigenes Einkommen und geben es gerne für plastische Chirurgie aus. Ein Drittel aller Frauen sind bereit mehrere Monatsgehälter für straffere Haut und Fettabsaugungen auszugeben um am Fleischmarkt wieder mitspielen zu können. Auch wenn Männer und Frauen immer wieder lügen und sagen, dass die inneren Werte, Humor und Intelligenz ganz oben auf der Top 10 Liste stehen, warum sie jemanden anbeten, steht darüber immer noch das Aussehen. Flacher Bauch, cellulitesfreier Hintern und schwerkrafttrotzende Brüste fördern das Flirtverhalten. Immerhin 20.000 ÖsterreicherInnen legen sich unter das verschönernde Messer.

Der Chirurg meiner Freundin Kathy, 61 die ein Gesichtslifting und Brustvergröβerung machen ließ, gab mir ein Telefoninterview. Er teilt sein Berufsfeld in Altergruppen:
Teenager sind auf das Zentrum ihres Gesichts fixiert und meist mit ihrer Nase unzufrieden. Rhinoplasty heißt der „Nose job“ in der Fachsprache und richtet Stubsnasen gerade, entfernt die Hubel am Nasenrücken und verkleinert Nasenlöcher. Kaum in den 20igern kommt es zu den „Tune-ups“, d.h. Fettabsaugungen und Brustvergröβerungen bei Frauen und Brustverkleinerungen bei Männern die an Gynecomastia leiden. In den 30igern werden die Augen interessant, die Tränensäcke und die hängenden Augenlider werden wegoperiert. Die Gesichter sehen wieder frischer aus. Botox wird der neue beste Freund aller 30ig-jährigen
Mit 40 kommt dann der Rodeo Drive Mommy Makeover: Das inkludiert das entfernen von Schwangerschaftsstreifen, überschüssiger hängender Haut, etwas Fettabsaugung und den gelifteten oder vergrößerten Brüsten.
Ab 50 heißt es dann nur mehr „Back to the face“: Die hängende Haut am Hals, entlang dem Unterkiefer und den Wangen wird entfernt und man hat wieder ein tolles Gesicht.

 
 
Sex-Pass
Die amerikanische Firma SSP Bio Analystics erfand den Safer-Sex-Pass. Speziell ausgerichtet auf Singles die Online-Partnerbörsen benutzen. Paternoster hatte die Ideen, nachdem ein Freund von ihm mit HIV angesteckt wurde. Der Pass wird ab dem 1.Dezember, dem AIDS-Tag erhältlich sein. Die Idee ist nicht blöd. Der Single kann sich online anmelden und wird zu einem Laboratorium geschickt, auf die fünf bekanntesten sexuell übertragenen Krankheiten: HIV, genitaler Herpes, Durant-Nicolas-Favre-Krankheit, Tripper, Syphilis getestet. Danach werden diese Infos auf eine Art Kreditkarte gepresst. Falls nun der Single sich mit jemand treffen will, können all diese Informationen online abgerufen werden.
 

Dating just for Sex
Sex mit Pornostars ist Slash, dem früheren Guns n’ Roses Gitarristen jetzt doch zu langweilig, weil, so sagt er, der Sex zu exhibitionistisch sei. Der 42-Jährige Rocker hat immer wieder Pornostars gedatet. Er sagte kürzlich: „Der Sex mit einem Pornostars ist großartig und hemmungslos. Das Üble daran ist, das es immer das Gleiche ist. Es fühlt sich an, als würde man jedes Mal einen Film machen.
Am Höhepunkt seiner Karriere sollte er die beruehmte Sex-Darstellering Traci Lords treffen, sie hatte sich zu ihm in die Wohnung eingeladen. Doch Slash beschloss mit seinem Freund West ein paar Drogen einzuschießen. Als Traci kam, krochen er und sein Freund am Boden herum und suchten Steine. West nahm noch den Porno „New Wave Hookers“ aus dem Regal und sagte zu Traci, „wow, das bist ja du“. Traci ging und kam nie w