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Tipps & Tricks
gibt es auch bei: www.Partner-Tipps.de
Warum manche Männer Flirtkurse brauchen
Single & Zauber
Neighbor-Dating
Zen für Singles – Ein Versuch
Flirtseminar
Persönlichkeitsstudie a la 2007
Erotisches Kochen
Datebreakers
Provozierendes Daten
Knigge fürs Daten
Schluss mit der Frageroutine
Körpersprache
Fakers oder das Handy im Abflussrohr
Eine kleine Anleitung für Online-Profile
Sicherheit beim Blinddate
Anregungen und Ideen
Single & Zauber
Fünf Hobbyhexen trafen sich zu einer Session. Emma brachte die Zutaten für den Zaubertrank der Liebe und Lust ins Singleleben bringen wird: Gemeinsam mixten sie Erdbeer-, Birnen- und Kirschsaft in einem Kupferkessel zusammen, schnippelten einen Apfel dazu, würzten das Gebräu mit Kardamonsamen, etwas Vanille und versüßten es mit Rohrzucker. Ließen es für fünf Minuten kochen. Den Zaubertrank stellten sei für eine Nacht ins Mondlicht. Am besten wird das Gesöff an Freitagnacht getrunken.
Sandra war das nicht genug und wollte wissen wie ihr nächster Lebensabschnittspartner heißt und ob der neue Bekannte ihr die gleichen Gefühle entgegenbringt wie sie ihm: Sie nahm den Schäler aus der Schublade und schälte einen Apfel, die Schale warf sie über die rechte Schulter. Der Buchstabe, den die Schale formt, ist der Anfangsbuchstabe des Traummannes.
Dora ist schon verliebt, weiß aber nicht so recht ob er das gleiche für sie empfindet. Sie schnitzte die Initialen ihres Beaus in ein Blatt und legte es über Nacht in ihre Prada-Pumps. Am nächsten Tag konnte sie die Initialen deutlicher lesen und war überzeugt bald glücklich mit ihm vereint zu sein.
Gretchen wiederholt ihr Ritual um Robert für sich zu gewinnen. Täglich wickelt sie sich ein rotes Seidenband um en rechten Zeigefinger und legt den Finger zwischen ihre Augenbrauen und denkt ganz fest an Robert. Sie hofft dass er mit diesem Ritual nur mehr an sie denken kann.
Beate hat den grünen Daumen und glaubt an einen italienischen Liebeszauber. Seit sie Toni getroffen hatte, goss sie täglich ihre Basilikumpflanze. Gesät bei zunehmenden Mond flüstert sie täglich „Sono inammorata, grazie“ und hofft das Toni sich unsterblich in sie verliebt. Selbstverständlich darf die Pflanze weder zum Kochen verwendet werden, noch darf sie absterben.
Noch mehr Zaubereien gibt es in dem Buch Liebeszauber. Titanias Buch der Liebesmagie
von Titania Hardie
Die Autorin ist selbst eine weiße Hexe in der dritten Generation und stellt in ihrem Buch vor, wie man sich mit dem richtigen Zauberspruch oder Ritual den perfekten Mann angelt.
Neighbor-Dating
Schon wieder kein Datewürdiger in der Inbox aufgetaucht? Nun, wie wäre es wenn du dich mal in deinem Haus umsiehst. Ich wohne im vierten Stock und seit drei Tagen geht der Lift nicht mehr. Das ehrwürdige Ding aus den 50iger Jahren hat wieder den Geist aufgegeben und diesmal wird es länger dauern, ein Abziehbild des Staates verbietet die Benutzung. So bin ich dazu verdammt meine Hinternmuskeln zu trainieren und endlich meine Nachbarn kennenzulernen. Peter wohnt im zweiten Stock mit seinem Wohnungskollegen Fritz, beide Singles, aber zu jung für mich. Francoise erscheint zuerst sehr nett, er gibt mir vollkommen recht, dass wir die Hausverwaltung verklagen sollten, schwenkt dann aber über und versucht mich für die Scientologen zu gewinnen. Mit Matt aus den USA geht es schon besser, wir gehen heute auf unser erstes gemeinsames Bier ins El Wood.
Immowelt.de kam bei einer Umfrage zum Ergebnis dass, nur ein Drittel aller Nachbarn ein Date mit dem Nachbarn ablehnen. Jeder Fünfte ist schon mal mit dem Nachbar um die Häuser gezogen.
Zen für Singles – Ein Versuch
„Dein Mann küsst meine Angestellte in seinem Auto vor meinem Laden, dass geht schon seit einiger Zeit so“, flüsterte eine weibliche Stimme ins Telefon. Ich legte auf und ging aufs Klo. Das war der einzige Ort in meinem Restaurant wo mich keiner störte. Ich heulte los. Riss mich zusammen und ging wieder hinaus um meine Gäste zu bedienen. Monatelang dachte ich das sei der mutigste und stärkste Akt meines Lebens gewesen und war stolz darauf die Situation ohne ein Schreiduell gemeistert zu haben. Und dann wanderte ein Zen-Meister in mein Leben. Und alles wurde anders.
Der französische Zen-Meister nahm mich mit auf die Reise entlang dem „achtfachen Pfad“, erklärte mir dass das Leben Dukkha ist (leidbehaftet und unbefriedigend), dass Dukkha eine Ursache hat, es daher einen Weg zur Befreiung gibt und das dies der achtfache Pfad ist.
Ich begab mich auf die Reise.
Die erste Station war die rechte Einsicht, das Verstehen.
Zuerst überkam mich eine Riesenwut! Wie konnte er nur seine Geliebte in aller Öffentlichkeit in einem so kleinen Ort küssen? Mich so dem Gespött der Menschen aussetzen? Ich stellte meinen Mann zur Rede und er gestand, dass er schon seit beinahe 9 Monaten mit ihr zusammen sei und sie nun endlich klare Verhältnisse wollte. Er hatte sich für sie entschieden und gegen mich, aber nicht den Mumm gehabt es mir zu sagen, deshalb die öffentliche Szene. Er wusste, dass mich jemand anrufen oder es mir bei einem Bier erzählen würde. Die Einsicht kam, Wochen später, als ich im Garten saß, meine Übung machte. Er war feig. Ich war zu überheblich. Mit dem Verstehen tat ich mir schwerer. In mühsamer 10-Jähriger Arbeit hatten wir ein erfolgreiches Lokal, ein Haus gebaut und eine gewisse finanzielle Sicherheit geschaffen. Wie konnte er das alles hinwerfen? Es war seine Arroganz und meine Sturheit.
Die zweite Station: Rechtes Denken und Absicht.
Damit tat ich mir schwer. Was ist „Rechtes Denken“ und „Absicht“? Der Zenmeister legte seinen Kopf schief und stupste meine Gedanken an. Das rechte Denken bedeutet, Niemand zu hassen und allen Lebewesen gegenüber Wohlwollen praktiziert. „Wow“, dachte ich mir, „das heißt ich muss alle Mordgedanken aufgeben? Ich darf ihn nicht mehr dafür hassen, das er mit seiner Aktion mein Leben kaputt gemacht hat?“
In mühsamen kleinen Sitzungen im Garten, kam mir die unbequeme Einsicht, dass ich ja nicht ganz unschuldig an der Geschichte bin, und habe die Absicht ihm zu vergeben. (Ich arbeite immer noch an der Umsetzung!)
Die dritte Station: Rechte Rede
War eigentlich nichts anderes als die Umsetzung des Satzes meines Großvaters: „Sei ein guter Mensch“. Lüge nicht, schimpf nicht, vermeide unnützes Gerede und Gossip. Und wenn was gesagt wird, sollte es wahr, nett und liebevoll sein. Mit dem Lügen und Schimpfen tat ich mir nicht schwer. Bloß nicht mehr zu klatschen stellte sich als wahre Hürde heraus. Es kollidierte mit meiner Auffassung, dass wenn man Menschen zuhört, vieles lernen kann und somit Fehler vermeiden. Bis heute hab ich den Unterschied von „eine Geschichte erzählen“ und „Klatsch“ nicht definieren können. Aber ich halte nun meist meinen Mund und kommentiere die Stories seltener.
Die vierte Station: Rechtes Handeln
Hieß für mich, als neue Single, meinen Ex nicht umzubringen oder ihm die Pest an den Hals zu wünschen. Oder mir einen Mann aufzureißen, nur um ihm zu beweisen, dass ich nicht heulend im Eck sitze. Mein Zen-Meister wies mich auf die fünf Silas hin: Kein Lebewesen zu töten oder zu verletzen. (Okay, kein Mord und auch kein Versuch). Nichts zu nehmen, war nicht freiwillig gegeben wird. (Okay, ich werde nicht aus purem Hass seine DVD-Sammlung beanspruchen). Mich keinen bizarren sexuellen Freuden hinzugeben. (Das ging leicht, war ja keiner da!) Nicht zu lügen und nur wohlwollend zu sprechen. (Ihn nicht meinen Freunden gegenüber zum absoluten Arschloch stempeln.) Keine berauschenden Substanzen zu konsumieren. (Hier versagte ich vollkommen, ich rauchte mehr als je zuvor und trank das eine oder andere Bier zuviel).
Die fünfte Station: Der rechte Lebenserwerb
Sprich einen Beruf auszuüben, der keinem Lebewesen schadet. Mann/Frau darf nicht Fleischhauer, Jäger, Fischersmann, Soldat, Waffen-, Drogen-, Tierhändler werden. Das war einfach durchzusetzen. Während der Scheidung wurde alles verkauft. Ich hatte keinen Lebenserwerb mehr.
Die sechste Station: Rechtes Streben
Schlechte Gedanken, wie Mordplanung, Vernichtung einer beeindruckenden DVD-Sammlung, sollen umgewandelt werden in „heilsame“ Gedanken. Ich zog aus. Nahm mir eine winzige Wohnung und stopfte sie voll mit meinen „heiligen“ Dingen. Die räumliche Distanz verhalf mir die Verschwörungstheorien aufzugeben. Inzwischen hab ich mich von all den „heiligen“ Dingen getrennt und wohne mit einer Matratze, einem Kasten, Schreibtisch und Laptop sehr glücklich zusammen. Das Aufgeben der Dinge half mir meine Gedanken zu vereinfachen. Was brauch ich wirklich?
Die siebte Station: Rechte Achtsamkeit
Im Hier und Jetzt leben. Bewusst Atmen, Gehen, Stehen, Reden. Die Vergangenheit seien lassen und die Zukunft kommen lassen. Wirklich mit der Person sprechen, die mir gegenüber sitzt. Das half meinem Datingverhalten sehr. Anstatt über die letzten Jahre zu jammern, oder meine Zukunftspläne anzubieten, hörte ich den Männern wirklich zu und erfuhr Erstaunliches.
Die achte Station: Rechte Konzentration und Sammlung
Ist eine Vollbremsung der Gedanken. Das Hirn vollkommen ausmisten. Das sich konzentrieren auf nur eine Sache. Meist ist es das Atmen.
Wie bei den meisten Religionen oder Lebensanweisungen pickte ich mir die Dinge raus, mit denen ich leben kann. Kein Fleisch essen, oder kein gemütliches Bier trinken geht nicht. Viel mehr, dass verstehen und eingestehen. Jedenfalls tue ich mir beim Daten wesentlich einfacher. Ich erwarte nichts und freue mich auf neue Bekanntschaften.
Flirtseminar
„Bereit für die Liebe?!“
mit einem tiefgehenden Seminar dem Glück auf die Sprünge helfen
Was sagt mein tiefstes Inneres zu einer neuen Liebe und wie bringe ich Wunsch und Leben in Einklang? Eva Fischer ist Persönlichkeits-Coach und kennt sich aus mit den unbewussten Ebenen, die oft einer glücklichen Partnerschaft im Weg stehen. Sie hat ein Seminar entwickelt, das bereits im 3. Jahr in Wien Singles hilft, wirklich GANZ bereit zu sein für die Liebe.
„Das ist kein Flirt-Seminar“, betont Eva Fischer lächelnd. Es geht um viel mehr als die richtigen Gesten beim ersten Kontakt. Unsere Körpersprache ist gnadenlos ehrlich, unsere Ausstrahlung spricht Bände wie die Seminarteilnehmer gleich zu Anfang im gegenseitigen Feed-Back erfahren. Die innere Haltung gilt es zu stärken, die Selbstsicherheit und die Lebensfreude.
Und so wird an einem ganzen Wochenende mit unterschiedlichsten Übungen der Liebe Raum gegeben: Sehnsüchte, Ängste, innere Hindernisse, Traumbilder,....
Mit psychologischen Informationen über Charaktere, Liebessprachen und emotionale Prozesse gibt es ein wenig Theorie. Den meisten Raum nimmt jedoch die Praxis ein. Gespräche, Reflexionen, thematisch abgestimmte Spiele und Wahrnehmungsübungen sind Teil eines bunten „Buffets“, das wirkliche Veränderung möglich macht.
Das Seminar wird Ihnen helfen, Ihre persönliche Ausstrahlung zum Leuchten zu bringen und Ihre Einzigartigkeit zu leben und zu lieben.
Derart attraktiv sollte das passende Gegenüber bald in Ihrem Leben auftauchen!
Die nächsten TERMINE:
Ostern: Fr. 21. – So 23. März 2008
Sommer: Fr 1. – So 3. August 2008
Zeiten: Fr 17-20.30h, Sa 10-18h, So 10.30-16h
ORT:„Zentrum im Werd“, Im Werd 6, 1020 Wien
PREIS:
285€ , Frühzahlungsrabatt 249€ (Zahlungseingang bis 21 Tage vor Seminarbeginn)
LEITUNG:
Eva Fischer, Dipl.-Bewusstseinstrainerin, Coach und Seminarleiterin mit Schwerpunkt Singles
ANMELDUNG UND INFOS: Eva Fischer, www.evafischer.at, 0699-15 999 327
Persönlichkeitsstudie a la 2007
Vergesst die Fragen danach, wie jemand seine Mutter behandelt, oder ob gemeinsame Interessen bestehen, es gibt eine neue Frage zu stellen: Welche Videogame Konsole besitzt er?
Ein Team aus Psychologen und dem Vorsitzenden der DeVry University’s Game & Simulation Programming, der Geschäftsführer von GGL, und der Chefredakteur von GameTrailers.com haben den verschiedenen Konsolenbesitzern Eigenschaften zugeordnet:
Playstation:
Will immer das Neueste besitzen
Hat genug Geld
Will nur das Beste – und das auch bei Frauen
Geniest das Leben in vollen Zügen
Gebildet, intelligent und liebt die Herausforderung
Ist gewillt für was Großartiges zu warten
Ist loyal.
Wii:
Zu jedem Spass zu haben
Nicht der typische übernachtige Spieler
Weiß mit seinem Geld umzugehen
Xbox:
Schüchtern
Kooperativ
Verdient gutes Geld und gibt es gerne wieder aus
Spielt genauso leidenschaftlich Xbox wie im Bett.
Dating Kochbuch
Sexy Rezepte
MensHealth veröffentlichte in der Septemberausgabe eine Umfrage über die Aktivitäten beim Ersten Date. 30 % der Frauen gaben an, dass sie gerne von ihm bekocht werden würden und 26 % sagten, sie würden für ihn kochen. Selbstverständlich haben wir uns sofort auf die Suche nach den erotischsten Menüs gemacht. Erregende Kräuter, Liebesfrüchte, aphrodisierende Pilze und vieles mehr haben wir verkocht und ausprobiert.
Weiter zum Liebesmenü
Oder zu godinner.at - Der Single Homepage für alleinstehende Köche
Datebreakers – Was Männer nicht tun sollen
Alles ist bestens, das Date ist nett, frau ist glücklich und plötzlich Bumm, er tut was, dass dich so stört, dass nur mehr ein plötzlicher Migräneanfall dich retten kann. Egal ob er in aller Öffentlichkeit, mitten im ersten Bezirk die Hosen runterlässt, Hunde tötet oder dich wegschickt, weil das nächste Date schon unterwegs ist, alles ist möglich. Hier sind einige Geschichten aus der zerplatzten Datingseifenblase:
Der Tierhasser
„Mein Date führte mich nach Hause. Wir plauderten und hörten uns dabei den Wetterbericht für das Wochenende an. Planten einen Ausflug in die Berge. Ein Hund rannte auf die Strasse und mein Date riss das Lenkrad herum um sicherzugehen, dass er das Tier auch wirklich erwischt. Das herzzerreißende Jaulen des Hundes beendete die mögliche Beziehung.“
Der Furzer
„Wir saßen bei einem feinen Italiener, Kerzenlicht und funkelnder Rotwein. Von Zeit zu Zeit wabberte grauenvoller Gestank vorbei. Mein Date rief den Kellner und beschwerte sich. Dieser versprach sich sofort darum zu kümmern, aber es half nichts. Der üble Geruch versaute mir die Pizza. Mein Date ging aufs Klo. Der Kellner kam zu mir, beugte sich runter und flüsterte mir ins Ohr: “Es tut mir leid ihnen das sagen zu müssen, aber der Gestank kommt von ihrer Begleitung, er furzt die ganze Zeit.“ Mir war das so peinlich! Ich konnte es nicht glauben das mein Date sich auch noch beim Kellner wegen seiner Fürze beklagt hatte!“
Designererror
„Ich hatte den halben Nachmittag in meinem Badezimmer verbracht, meinen Kleiderschrank von oben bis unten durchwühlt um richtig gut für mein zweites Date mit Bernd auszusehen. Es läutete an der Tür, ich machte auf und er stand vor mir mit einem Papiersackerl. Ich dachte es wäre ein Geschenk, war es auch, es war ein nabelfreies, schwarzes T-Shirt mit aufgedruckten Goldbuchstaben: I am sexy. Zuerst glaubte ich es ist ein Scherz, aber Bernd sagte: “Ich mag Frauen in kurzen T-Shirts und bitte trag keinen BH darunter!“ Ich gab ihm sein Leiberl zurück und knallte die Tür zu.
Gehörschaden
„Es freute mich, dass sich mein Date zu unserem ersten Treffen was einfallen hatte lassen. Er lud mich zu einem Hockeymatch ein. Wir saßen in der vollbesetzten U-Bahn, er drehte sich zu mir und begann in aller Genauigkeit zu beschreiben, was er mit mir nach dem Match vor hat. An und für sich hab ich nichts gegen „Dirty Talk“ aber nicht in voller Lautstärke vor der versammelten Fangemeinde der Vienna Capitals. Ich versucht ihn abzustellen, aber das spornte ihn nur noch mehr an. Es war totenstill in der U-Bahn, nur seine Stimme dröhnte. Ich stieg bei der nächsten Station aus.
Kontoauszug
„Ich traf Martin in einem Lokal, nach einigem Plaudern gab er mir seine Handynummer, schrieb sie auf die Rückseite eines Kontoauszuges. Ich fand das seltsam und fragte ihn danach, er flüsterte: ’Die Leute lassen alles mögliche in Banken liegen, ich such mir die Kontoauszüge mit den höchsten Kontoständen raus und sammle sie, genau für solche Anlässe.’ Es tat mir überhaupt nicht leid den gelben Zettel samt seiner Telefonnummer direkt vor ihm zu zerreißen.
Der Wandpinkler
„Mein Date und ich verließen das Lokal, lachten und freuten uns ob des schönen Abends, er sagte, „T’schuldigung, ich komm gleich wieder“, drehte sich um und pinkelte gegen eine Hauswand, mitten im ersten Bezirk, mit hunderten Nachtschwärmern die angeekelt vorbeiwanderten. Während er pinkelte redete er weiter mit mir. Schließlich zippte er seinen Reißverschluss wieder zu und sagte, „lass uns weiterziehen!“ Ich verzog mich sofort nach Hause.
Poppelmann
„Eine Arbeitskollegin vermittelte mir ein Blind Date. Er sah gut aus und war gut angezogen. Ich glaubte tatsächlich für einige Minute das ich vielleicht den Datingjackpot geknackt hätte. Aber nix. Seine Nase begann zu rinnen, der Schlatz ran ihm bis zum Mundwinkel und er leckte ihn weg. Ich entschuldigte mich und übergab mich im Klo, und schlich mich zur Tür hinaus.
Handymania
„Das Handy meines Gegenübers läutete pausenlos, und jedes mal hob er ab, plauderte, legte auf und entschuldigte sich dafür. „Mit wem sprichst du da?“ fragte ich, es könnte ja ein Notfall sein, oder ein Drama. „Mit einer alten Bekannten, die zufällig in der Stadt ist, sie kommt gleich her, würde es dir was ausmachen, wenn du jetzt gehst? Ich will nicht das sie den falschen Eindruck erhält.“
Provozierendes Daten:
Die meisten Singles wünschen sich, das dass sich verlieben „einfach passiert“. Aber Männer wie Frauen verziehen die Gesichter, wenn es darum geht, den ersten Schritt zu tun. Das Frauen angesprochen werden wollen, speziell jene wie ich: über 40, liegt in der Erziehung verborgen. Oft genug wurde uns eingebläut, ruhig zu sitzen und zu warten. Weil es unziemlich ist für eine Frau einen Mann anzusprechen. Und wir tun es ja auch, weil es sicher ist. Wir können nicht enttäuscht werden. Männer sind genau solche Angsthasen wie wir. So ganz glaubt dann doch keiner mehr, dass die Liebe einfach passieren wird, deshalb erstellen wir ja Profile auf Online Single Partnerbörsen. Geben also ein Statement ab: Hallo, ich bin Single und ich will wieder eine Partnerschaft. Dann warten viele, sind zutiefst enttäuscht, wenn sich nicht sofort jemand meldet, sich findet oder gar ein Mail schreibt. Also meine Damen gehört nicht zu den 75 % die nichts tun, sondern zu denen die sich selbst durch die Profile klicken und sich trauen jemanden zuzuzwinkern.
Die Vorteile des Provokativen Datens sind:
1. Du wirst dir klar darüber, wen du eigentlich suchst und damit lernst du aus den erhaltenen Zuschriften besser die „Guten“ zu erkennen.
2. Es ist wie eine kleine Mutprobe. Sobald du über den Schock hinweg bist, dass du jemanden angequatscht hast, kommt das Gefühl etwas „geleistet“ zu haben.
3. Du suchst aus mit wem du plaudern willst, mit wem du dich treffen willst, anstatt ausgesucht zu werden. Fühlt sich viel besser an sich jemanden aufzureißen, als aufgerissen zu werden.
4. In all den Jahren hab ich nie, absolut nie, von einem Mann gehört, der sich darüber aufgeregt hat, dass er von einer Frau angesprochen wurde, bzw. angemailt wurde.
Der erste Kontakt:
Such dir vier oder fünf Favoriten zusammen und kontaktiere sie alle.
Schieβ dich nicht auf nur eine Person ein!
Sei darauf vorbereitet, dass 70 % der kontaktieren Personen nicht zurück schreiben.
Während du auf die Antworten harrst, such dir schon die nächsten 5 Kandidaten aus. (Sei ruchlos! Nütze das Internet und seine Möglichkeiten!) Falls sich nach einer Woche mit den ersten Fünf nichts getan hat, wiederhole das Prozedere.
„Nein“ oder keine Antworten heißen nicht, dass du nicht toll bist, sondern dass die angeschriebene Person einfach nicht zurück schreiben will. Da sie dich nicht kennen, sollte dich das überhaupt nicht treffen.
Knigge fürs Daten
Gute Manieren beeindrucken immer noch! David Wygant hat in seinen Jahren als Trainer einiges ausprobiert und hat die Liste seiner erfolgreichsten Erste-Date-Taktiken zusammengestellt.
Ruf sie am Abend davor an, und bestätige das Treffen für den nächsten Tag. Das gibt ihr das Gefühl, dass du an sie denkst und dich freust sie zu treffen. Sie muss deine Handynummer haben, weil wenn nicht, könnte sie denken, dass du was zu verbergen hast. Wenn du was zu verbergen hast, hast du dir sicher schon ein Wertkartenhandy zugelegt, dessen Nummer du ihr geben kannst.
Es ist vollkommen in Ordnung für das erste persönliche Kennenlernen lieber auf ein Glas Wein zu gehen, weil auch sie sich nicht durch ein viergängiges Menü quälen will, wenn sich die spritzigen Emails schon als Höhepunkt darstellen und nichts mit der Realität zu tun haben. Kommt die Rechnung, bezahl sie, und lass ein gutes Trinkgeld liegen. Sie beobachtet das ganz genau. Falls du eine Überraschung planst, gib ihr einen Hinweis, weil sie sich im kleinen Schwarzen nicht wohl fühlt bei der Bergwanderung.
Hör ihr zu! Lass sie ausreden! Unterbrich sie nicht. Warte bis sie fertig ist um zu antworten. Dreh die Lautstärke deines Handys runter, falls du einen wichtigen Anruf erwartest und sag es deinem Date. Besser ist es aber, das Handy ganz abzuschalten. Zeig ihr, dass sie deine ganze Aufmerksamkeit hat. Vorsicht auch wenn eine besonders „heiße Braut“ vorbeigeht. Unterdrücke deinen Trieb und schau ihr nicht hinterher!
Nur weil du denkst dass dein Date schön ist, heißt das noch lange nicht, dass sie es auch weiß. Sag es ihr, aber überschlag dich nicht, es könnte zu aufdringlich sein. Männer beurteilen Frauen danach ob sie sich vorstellen können mir ihr Sex zu haben, Frauen stellen sich lieber einen Kuss vor. Also: Zähne reinigen, putzen und ein Fishermen’s friend einwerfen!
Bleib fern von den üblichen „ersten Fragen“ wie, „was für Musik magst du?“ weil das haben die 10 letzten Dates auch gefragt. Erzähl ihr eine witzige Geschichte, die dir passiert ist, oder frag sie wann sie das letzte mal so richtig herzlich gelacht hat. Oder fang sie ein mit einem tollen ersten Satz, wie in einem spannenden Roman. In den vorangegangen Emails hat sie sicher einiges von sich wissen lassen.
Beobachte sie, berührt sie deinen Arm, ist sie interessiert, berührt sie dein Bein, dann ist sie sicher interessiert, lehnt sie die meiste Zeit von dir weg, gib auf, zahl die Rechnung und check dein Email.
Geht alles gut, bring sie nach Hause. Warte extra 30 Sekunden an der Haustür, bis du sicher bist, dass sie zu Hause ist. (Gentleman gewinnen immer!)
Gefallt ihr euch, sei nicht blöd und spiel keine Spiele, frag sie am Ende des Dates um ein erneutes Treffen. Ruf sie am nächsten Abend an und plaudere mit ihr.
Schluss mit der Fragenroutine!
von Singeline
„Na endlich“, dachte ich mir, als ich von Zugfan ein Email erhielt, „endlich einer, der mich nicht mit den üblichen Fragen nach meinen Hobbys, Lieblingsfarbe und Haustier langweilte. Zugfan fragte mich: “Wenn unsere Mütter ein Blind Date für uns beide organisieren, was würde deine Mutter meiner erzählen?“ Ich lehnte mich zurück und dachte darüber nach. Freute mich ob der Frage, antwortete wahrheitsgemäβ: Sie ist stur, gebildet und weiß was sie will. Ich rief meine Mama an und fragte sie, Muttern sagte: “Selbstbewusst, witzig und loyal.“ Ich schrieb beide Antworten an Zugfan und wollte nun wissen, was seine Mama sagen würde. „Sportlich, reisefreudig und spontan.“ Wir trafen uns einige Tage später. Plauderten über die Emailroutine. „Die besten Talkmaster und Interviewer zeigen es uns jeden Tag, „was interessiert die andere Person, das Publikum wirklich?“ Sie stellen niemals Fragen die mit simplen „Jas“ oder „Neins“ beantwortet werden können. Und sie hören zu, sprechen mit ihren Partnern und somit entwickelt sich ein Gespräch, dass alle interessiert“, erklärte er bei Cafe Latte und Sacherschnitte.
Er vertraute mir seine Fragenliste an:
Auf was hast du heute Lust?
Was sind deine drei ungesündesten Vergnügen?
Was war dein seltsamster Job?
Würdest du in einem Supermarkt vor der Gemüseabteilung tanzen?
Was sind deine Leidenschaften, was regt dich auf?
Was war das verrückteste Ding, das du heute getan hast?
Wenn du fünf Leute auf deine Geburtstagsparty einladen könntest, wer wäre es?
Falls Zeit und Geld kein Problem wären, mit was würdest du deine Zeit verbringen?
Was sind die drei Dinge die dich bei Menschen am meisten anzipfen?
Welche Superhero wärst du am liebsten?
Welcher Schokoriegel wärst du, falls du einer sein könntest?
Was war dein peinlichster Moment im Leben?
Wann und wieso warst du so richtig stolz auf dich?
Was sind die drei wichtigsten Eigenschaften an deinem Partner auf keinen Fall missen möchtest?
Wer ist dein persönlicher Superheld und warum?
Mit wem würdest du gerne mal ausgehen?
Du gehst zur Arbeit und der Chef sagt, du hast heute frei, was würdest du tun?
Was gefällt dir am besten am Singledasein?
Du wirst plötzlich zur Königin/zum König der Welt gewählt, was wäre deine erste Amtshandlung?
Was sind deine drei besten und schlechtesten Eigenschaften?
Was ist dein Lieblingspart an deinem Körper?
Was ist dein hässlichster Teil an deinem Körper?
Was sind die kleinen Dinge die du im Leben am meisten geniest?
Falls du eine Sache in deiner Vergangenheit ändern könntest, welche wäre es?
Wähle eine der drei folgenden Eigenschaften:
Schön, intelligent, reich.
Wenn Hollywood einen Film über dein Leben dreht, wer stellt dich dar?
Körpersprache
An den erweiterten Pupillen, den Schuhspitzen und am eingezogenen Bauch kannst du ablesen was er von dir will. Patti Wood, Tracey Coy und Dr. Peter Collett sagen, dass wenn wir Frauen genauer hinschauen, kann uns so manche Enttäuschung erspart bleiben. Hier geht es zu den 10 körpersprachlichen Ausdrücken die ihr beim ersten Flirt beachten solltet:
Interesse:
Sieht er dich länger als 3 Sekunden an? Passt, er gehört dir, wenn du ihn willst. Schaut er mehrmals, ist er sicher in deiner Tasche. Alles unter 3 Sekunden kannst du vergessen, den soviel Zeit „verschwenden“ wir an uninteressante Menschen.
Bewerbung:
Seine Schuhspitzen zeigen auf dich, er stellt sich ganz gerade hin, und breitbeinig noch dazu, alles um imposanter zu wirken, gehört er dir. Öffnet er noch die Jacke oder den Krawattenknopf zieht er sich schon für dich aus.
Gefallen:
Du erkennst, dass du sein Typ bist, wenn seine Pupillen erweitert, die Augenbrauen hochgezogen, die Nasenflügel gebläht sind und sein Gesicht leicht gerötet ist.
Erregung:
Schüttet er sein Bier hinunter? Ist er zum Kettenraucher geworden? Dann ist er erregt, seine Lippen werden stärker durchblutet, deshalb muss er sie pausenlos berühren.
Schüchternheit:
Streicht er über die Lehne deines Sessels? Oder stützt er sich auf deinem Sitz auf? Dann möchte er dich gerne angreifen, traut sich aber nicht.
Bemühen:
Achtung, wirkt er zu entspannt, hat er nicht wirklich Interesse. Er muss schon ein bisserl schwitzen und dabei den Bauch einziehen.
Inszenierung:
Richtet er sich die Krawatte, staubt Flusen von der Jacke, zieht seine Socken hoch, oder poliert seine Schuhe? Gutes Zeichen, weil dann will er besonders schön sein für dich.
Annäherung:
Tritt beim Plaudern einen Schritt zurück, folgt er dir, ist er interessiert, schreit er dich an, weil er dich nicht mehr hören kann, vergiss es.
Vorfreude:
Klimpert er mit dem Kleingeld in der Hosentasche? Fährt er sich pausenlos über das Shirt? Spielt er mit seinem Ring? Reibt er sich an der Nase? Dann geht er in Gedanken schon mit dir ins Bett.
Fürsorge:
Sag, du hast Kopfweh, setzt er alles drauf dir eine Tablette zu besorgen? Bingo. Er gehört dir!
Fakers oder das Handy im Abflussrohr
Der Mann/Die Frau ohne Bild
Scanner, Webcam, Digi kaputt? Ist das die Ausrede warum der/die Angeflirtete dir kein Foto schicken kann? Dann muss entweder ein Blitz eingeschlagen und die Stromversorgung lahm gelegt haben oder du dealst mit einem Faker. Willst du dich trotzdem mit der Person treffen, mach es in einem möglichst öffentlichen Ort mit vielen Fluchtrouten!
Oder sieht die Person am Lichtbild aus wie Johnny Depp und Cameron Diaz bei einem Foto-shoot? Gleich nachfragen wo das Foto herkommt. Man weiß ja nie, aber wenn es keine vernünftige Erklärung gibt, ist es wahrscheinlich vom Internet runtergeladen.
Handy im Abflussrohr
Das kaputte Handy ist inzwischen ein Klassiker. Gähn! Faker lasst euch was Besseres einfallen. Wir wissen alle, dass mehr Handys in Klos landen, weil sie immer kleiner werden und einfach aus der Hosentasche purzeln, oder der Hund es wieder mal aufgefressen hat. Also gilt die Regel, kein Handy, kein Treffen.
Der Schmähtandler bestellt dich zu einer Location ohne dir Handynummer, Foto oder Namen zu sagen! Halleluja, wahrscheinlich lacht er sich hinter dem Vorhang einen ab, wenn er dir zusieht, wie du verloren die Strasse auf und ab marschierst. Dieser Trick ist besonders bei Schulbuben beliebt!
Dem virtuellen Cruiser ist meistens einfach fad und so bastelt er/sie sich täglich neue Profile. Leicht erkenntlich sind sie an mangelndem Bekanntheitsgrad und keinen eingetragenen Freunden im Gästebuch. Andererseits wer auf viel zu viele „Bekanntschaften“ hinweist, könnte ein Flittchen sein.
Eine kleine Anleitung für Online-Profile:
Was Frauen wollen!
Hirn:
Brauchst kein Shakespeare sein oder Martin Amis, keine Frau erwartet Emails in vollkommener Sprache, oder von literarischer Ausgefeiltheit, aber es klingt gut, wenn Mann doch das eine oder andere nicht so gebräuchliche Wort einwirft. Mundart kann witzig sein, ein „geborgtes“ Zitat deutet auf Vorlieben hin. Jedenfalls sollte Mann seine Emails vor dem Absenden nochmals lesen und das Rechtschreibprogramm benutzen.
Aussehen:
Schaut euch um, wer ist schon perfekt? Die Johnny Depps und Brad Pitts dieser Welt tummeln sich sowieso in Hollywood rum. Also sei ehrlich. Lass deine echten Muskeln spielen oder beschreib dich so, dass zumindest ihre Lachmuskeln trainiert werden. Ein Bierbaucherl kann sexy sein, und die zu große Nase hat schon Cyrano de Bergerac berühmt gemacht.
Fähigkeiten:
Du musst keinen Nobelpreis haben oder gerade bei einem Music Award nominiert worden sein, aber lass deine kleinen und großen Erfolge einfließen. Letztes Wochenende beim Ironman mitgemacht? Oder die Sudokumeisterschaft fast gewonnen? Den inneren Schweinehund überwunden und doch auf die Rax gegangen? Vom Chef ein besonderes Lob erhalten? Eine neue Rosenart erfunden?
Präsentation:
Wenn du ein Foto auswählst, dann nimm keines vom letzten Urlaub. Sonnenbrillen und Baseballmützen sind cool am Strand. Nimm keines von der letzten Party, wo du betrunken im Arm deines besten Freundes heulst, oder wo du verschwitzt bist in grausligen Klamotten. Schau dich im Spiegel an. Wähle deine bessere Gesichtshälfte und fotografiere dich in möglichst neutraler Umgebung. Photoshop ist nicht erlaubt.
Witz:
Bitte keine zweideutigen Schmähs, anzügliche Hinterhofwitze oder recycelte Phrasen. Das hält Keine aus. Brauchst ja kein Vitasek sein, aber ein bisschen Humor sollte in deinen Emails zu lesen sein. So manch persönlicher Makel kann dadurch viel besser dargestellt werden. Glaubt mir Männer, Frauen mögen Männer die über sich selbst lachen können.
Originalität:
Klickt euch durch die Profile der Mitbewerber und notiert euch die meist verwendeten Sprüche, Überschriften und Phrasen. Dann zieht euch zurück und kreiert eure Eigenen. Weil die Konkurrenz ist hart. Und nur der mit dem besten Spruch ragt aus der Masse.
Gefühle:
Braucht ja nicht gleich Liebesgedichte verfassen aber ein bisschen Gefühl hat noch niemanden geschadet. Gerade so viel, das Frau nicht annehmen muss, dass Mann ein gefühlloser Neandertaler ist.
Selbstvertrauen:
Kannst du dir selbst nicht vertrauen, wie soll jemand anderer dir dann vertrauen? Eine kurze Inventur der eigenen Vorteile und Nachteile hilft da meistens. Und ein bisschen Selbstironie hilft den Nachteilen zu Vorteilen zu werden.
Ehrlichkeit:
Das Internet ist geduldig, aber der Tag kommt an dem die Wahrheit sich beim Date zeigt. Du willst ja auch die beschriebene Person treffen und nicht ein dickeres, pickeliges, kleineres Wesen.
In der Kürze liegt die Würze:
Halt dich dran und lass Tom Clancy die langen Romane schreiben.
Was Männer wollen:
Foto:
Es ist kein Geheimnis das Männer mehr auf das Optische stehen. Was wollen sie auf dem Foto sehen?
Ein echtes Lachen, kein Aufgesetztes und Keines mit weit aufgerissenem Mund.
Das Haar, sie schließen aus der Frisur ob die Frau „high maintenance“ ist, oder „easy going“, niemals das Haar mit einer Kopfbedeckung verstecken, weil Männer dann glauben die Frau habe was zu verheimlichen.
Direkter Blick: Schaut in die Kamera, dann glauben die Männer ihr schaut IHN an.
Überschriften:
Seid ehrlich Frauen, was mögen Männer? Autos, Sport, alles was blinkt, technisch ist und kaputt wird. Studien zeigen, das Frauen mit Profilüberschriften die Sportterms und Automarken enthalten mehr Zuschriften erhalten als jene die lieber ihre Leidenschaft für Wittgenstein ausdrücken.
Was suchen Männer in Profilen?
Sie wollen nichts von deinen vergangenen Liebhabern hören, oder großen Dramen die sich abgespielt haben. Sie wollen wissen was für Hobbys du hast, und warum, was deine Zukunftspläne sind und ob sie da reinpassen. Männer sind genauso neugierig wie Frauen, bloß fragen sie nicht, also muss Frau es ihnen unterjubeln.
Sicherheit beim Blinddate:
www.blinddate-security.com
Diese Seiten sind für alle Menschen, die sich im Internet verliebt, oder einen Menschen gefunden haben, den sie so interessant finden, dass sie sich mit diesem real treffen wollen. Wir bieten hier ehrenamtliche, kostenlose Unterstützung(Deutschland, Österreich, Schweiz) und Wissen. Wir glauben, dass durch Prävention dem Extremfall vorgebeugt werden kann und 'blinddaten' einfach nur Spaß machen sollte.
www.saferdating.de
Safer Dating ist eine Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, Online-Dating sicherer zu machen.
Die Ziele von Safer Dating sind:
Nutzer über Risiken beim Online-Dating aufzuklären und Hinweise für ihre Sicherheit geben, die Medienöffentlichkeit über Risiken beim Online-Dating zu informieren,
Betreiber durch Leitlinien zumotivieren, ihrerseits für sicheres Online-Dating zu sorgen,
und Anbieter, die diesen Leitlinien entsprechen, zu empfehlen.
Anregungen und Ideen:
Schimpfwörter
Hannes schwört drauf. „Gleich am Anfang des E-mail-Kontaktes frag ich sie nach ihrem liebsten Schimpfwort. Das kleine Wort verrät mehr über eine Person als all die Profile und Matchpoints und was sonst noch alles. Schreibt sie Koffer, Saftsack, ist sie wahrscheinlich ziemlich nett und harmlos, Arschloch könnte auf sexuelle Präferenzen hinweisen, Volltrottel ist ein Bundeslandschimpfwort und Herr Gott noch mal, das die Altersangabe nicht stimmt.
Gentleman
Bernd glaubt an die Gentleman-Theorie. Selbst hunderte Male ausprobiert schwört er, dass selbst die empanzipierteste Frau schwach wird, wenn man ihr die Tür aufhält, den Sessel im Restaurant zurecht rückt, den Mantel aufhängt, eine Rose mitbringt oder Konfekt. Er meint, „sag ihr wie hübsch sie aussieht, wie toll ihr das Kleid steht, wie wundervoll ihre Schuhe sind und Bingo!“
Geschenke
„Bring was mit“, schlägt Sabine vor, „in den Vorab-Emails wird oft von Hobbys und Vorlieben gesprochen. Liest man genau mit, findet sich bestimmt ein kleines Geschenk. Ich hab es probiert und sofort ein Lächeln geerntet. Auch Männer mögen Geschenke. Und welche Frau freut sich nicht über ein paar Blumen?“
Innere Schweinehund
„Sie schrieb mir, dass sie Pferde mag. Ich selbst bin kein Fan des Reitsports. Ich lud sie in die Krieau ein, überredete einen Mitarbeiter, überredete einen Mitarbeiter, eine Führung durch den Reitstall zu machen. Bingo! Ich wurde geküsst“, erzählte uns Peter. „Steht ja alles in den Mails, muss sie nur genau lesen.“
„Ich steh auf die Hemd - Methode“,
sagte Thomas. Und erklärte: „Circa eine Stunde vor dem Treffen, ruf ich sie an, sag, dass mir was dazwischen gekommen ist. Ich gerade Ketchup auf mein schönstes Hemd gekleckst habe und dass ich dringend ein Neues brauche für eine wichtige Besprechung am nächsten Tag. Ich frage sie, ob sie mir helfen könnte, ein Hemd auszusuchen. Frauen stehen da drauf. Bis jetzt hat es immer funktioniert. Man hat gleich ein Thema über das man sprechen kann und erspart die ersten Anlaufschwierigkeiten… Jeder hat ein Shoppingg’schicht’l.“
„Ich schwöre auf die Rock and Roll Methode“,
sagte Anita, „ich meine im Kaffeehaus sitzen und sich gegenseitig anstarren, ist mir zu öd. Tu was. Erleb was gemeinsam. Gleich am ersten Tag. Das gibt genügend Gesprächsstoff. Speziell in einer Stadt wie Wien, gibt es tausende Angebote. Bungee-Jumping im Prater, Klettern auf dem Flakturm, Weinverkostungen,. die Dritte Mann-Führung Auch wenn der Mann, nicht meinen Vorstellungen entspricht, zumindest habe ich meinen Spaß.“
Wellness
„Ich arbeite viel und hart, das heißt, dass ich abends während der Woche ziemlich ausgelaugt bin. Deshalb habe ich das Wellness-Dating erfunden. Ich treffe mich mit den Damen entweder in Oberlaa zum Vollmondschwimmen, oder in einer der zahlreichen Wellness-Oasen in Wien. Das entspannt und führt zu netten Gesprächen“, schlug Hannes vor.
„Anders sein, sich abheben“,
ist Beates Geheimnis. „Mein letztes Date lud ich zu einem Sushi-Picknick auf die Donauinsel ein. Den Mann davor zu einer Fahrt im Riesenrad. Und den Nächsten treffe ich auf dem Turm des Stephansdoms.“
Die Todsünden beim ersten Date sind laut unserer Interviewpartner:
Körper- und Mundgeruch
Pausenloses Telefonieren
Jammern und Probleme wälzen
Rechtschreib- und Schlampigkeitsfehler bei in Briefen und Emails
Kosenamen für Sexualorgane
Bibelverse zitieren
Falsche Angaben über die eigene Person machen
Um die Hand anhalten
Besoffen sein
Auf Drogen sein
Die Mutter mitbringen
Zu spät kommen
Politisieren
Essensreste zwischen den Zähnen
Ständig über den/die „Ex“ reden
Habt ihr eigene Ideen oder Strategien entwickelt? Eine coole Methode gefunden? Oder ein eigenes Todsündenregister? Selbst Erfahrungen gemacht? Schreibt uns an:
singlesoesterreich@yahoo.com
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